BMBF veröffentlicht neues Förderkonzept „FORKA – Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen“

10.04.2017

Pünktlich zur KONTEC 2017 veröffentlichte das Bundesforschungsministerium sein neues Förderkonzept FORKA- Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen. Deutschland steht in den nächsten Jahrzehnten vor erheblichen Rückbau- und Entsorgungsaufgaben, die in ihrer Komplexität und in ihrer zeitlichen Parallelität derzeit weltweit ohne Beispiel sind.

Mit seinem neuen Förderkonzept will das Bundesforschungsministerium durch Entwicklung, Optimierung und Erprobung anwendungsorientierter Technologien und Verfahren die Bewältigung der anstehenden Aufgaben unterstützen. Dafür stehen für die projektgeförderte Forschung und Entwicklung zu Stilllegung und Rückbau kerntechnischer Anlagen jährlich rund 6-8 Millionen Euro zur Verfügung. Zur Absicherung der langfristigen Rückbau- und Entsorgungsaufgaben sollen hierdurch auch die spezifischen Fachkompetenzen erhalten und die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses gestärkt werden.

Ziele der Fördermaßnahme sind:

  • Erhöhung von Effizienz und Verlässlichkeit im Rückbau kerntechnischer Anlagen  
  • Minimierung radiologischer Expositionen
  • Aufbau, Weiterentwicklung und Erhalt der wissenschaftlich-technischen Kompetenz
  • Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Beschleunigung und Kostenminderung
  • Reduzierung radioaktiver Abfallmengen

Der Projektträger der GRS (PT GRS) setzt das Förderkonzept im Auftrag des BMBF um. Für weitergehende Informationen steht PT GRS gerne zur Verfügung.

Kontakt

katharina.stummeyer [at] grs.de (Katharina Stummeyer) (Tel. 0221 2068-720)

ger [at] grs.de">Projektträger

Weitere Informationen

Förderkonzept FORKA- Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen