Aufgaben

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Projektträgerschaft Reaktorsicherheitsforschung

Logo des BMWI"Auch unter Ausstiegsbedingungen müssen für den Betrieb und die Entsorgung von Forschungsreaktoren und kommerziellen Kernkraftwerken weiterhin höchste Sicherheitsanforderungen gelten. Hierfür muss auch in Zukunft in den Bereichen Reaktorsicherheit und Entsorgung radioaktiver Abfälle die erforderliche wissenschaftliche Kompetenz gewährleistet bleiben." (Auszug aus Bundeshaushaltsplan 2014). Die Reaktorsicherheitsforschung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) stellt dazu verbesserte Kenntnisse und Verfahren für die realistische Sicherheitsbewertung kerntechnischer Anlagen zur Verfügung und gibt Anstöße zur Weiterentwicklung der Sicherheitstechnik.

Die Projektträgerschaft Reaktorsicherheitsforschung wird seit 1978 vom Projektträger der GRS wahrgenommen, seit 1998 ist die GRS beliehen. 

 

Projektsteuerung Stilllegung, Rückbau und Entsorgung kerntechnischer Versuchsanlagen

Logo des Bundesministeriums für Bildung und ForschungDie von der Bundesregierung im Rahmen der nuklearen Stromerzeugung in Deutschland finanzierten Forschungs- und Entwicklungsprojekte müssen aufgrund bestehender Vereinbarungen und gesellschaftsrechtlicher Verpflichtungen zurückgebaut und die radioaktiven Rest- und Abfallstoffe sicher entsorgt werden. Die GRS unterstützt das BMBF bei Stilllegung, Rückbau und Entsorgung der kerntechnischer Versuchsanlagen des Bundes. Neben den eigentlichen Rückbauarbeiten stehen auch die Konditionierung, der Transport und die Lagerung radioaktiver Abfälle  im Fokus.

Im Auftrag des BMBF führt die GRS ein übergeordnetes und unabhängiges Controlling zu technischen und finanziellen Aspekten des Rückbaus der kerntechnischen Versuchsanlagen und der Entsorgung der radioaktiven Abfälle durch. Dadurch soll die zweckgebundene und wirtschaftliche Verwendung der Zuwendungsmittel gewährleistet werden.

 

Projektträgerschaft Rückbaubegleitende Forschung 

Logo des Bundesministeriums für Bildung und ForschungDer sichere und effiziente Rückbau kerntechnischer Anlagen ist eine technisch anspruchsvolle und komplexe Aufgabe, die sowohl national als auch international zunehmend in den Fokus rückt. Im Zuge der Rückbaubegleitenden Forschung des BMBF werden innovative Technologien und Verfahren für den Rückbau und die Entsorgung der dabei anfallenden Abfälle entwickelt bzw. weiter optimiert. Gleichzeitig trägt die Forschungsförderung zur Ausbildung qualifizierter junger Wissenschaftler bei, die zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben dringend benötigt werden. 

Die Projektträgerschaft Rückbaubegleitende Forschung wird seit November 2016 vom Projektträger der GRS wahrgenommen.