wolfram [dot] harms-suntrop
grs [dot] de (Wolfram Harms-Suntrop)
walter [dot] steininger
ptka [dot] kit [dot] edu (Radioaktive Abfälle, Dr. Walter Steininger, KIT)
schmitt
bfs [dot] de (Strahlenschutz, Fr. Schmitt-Hannig, BfS)
7. Forschungsrahmenprogramm Euratom
Das Programm Euratom fördert Forschungs- und Ausbildungsmaßnahmen im Nuklearbereich. Seine Laufzeit ist - gemäß dem Euratom-Vertrag von 1957 - auf jeweils fünf Jahre angelegt, aktuell von 2007 bis 2011.
Das Euratom-Programm umfasst die Themenbereiche "Fusionsforschung" (1947 Mio €) sowie "Kernspaltung und Strahlenschutz" (287 Mio €) und das nukleare Programm der "Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS)" (517 Mio €).
Aufgabe der GRS
Der Bereich Projektträger/Behördenunterstützung der GRS ist für das Euratom-Programm die nationale Kontaktstelle der Bundesregierung. Die Fachkontaktstelle informiert und berät Interessenten, die sich an den Ausschreibungen der EU zu den Maßnahmenbereichen "Sicherheit kerntechnischer Anlagen" und "Fortschrittliche Reaktorsysteme" beteiligen möchten.
Ziele des Programms
Die Ziele im Bereich Kernspaltung und Strahlenschutz sind:
• Schaffung der wissenschaftlich-technischen Grundlage für die sichere Entsorgung langlebiger radioaktiver Abfälle
• Verbesserung des Sicherheitsniveaus, der Ressourceneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit der Kernenergie
• Gewährleistung eines zuverlässigen Systems zum Schutz von Mensch und Umwelt vor den Folgen ionisierender Strahlungen.
Zum Erreichen der Ziele werden folgende Forschungsmaßnahmen unterstützt:
• Entsorgung radioaktiver Abfälle
• Endlagerung in geologischen Formationen
• Trennung und Transmutation
• Kerntechnik und Reaktorsicherheit
• Sicherheit kerntechnischer Anlagen
• Fortschrittliche Reaktorsysteme
• Strahlenschutz
• Risiken niedriger Strahlendosen
• Strahlenbelastung in der Medizin
• Notfallmanagement und Sanierung