Kontakt

Printer-friendly version

ulrich [dot] ervenatgrs [dot] de (Ulrich Erven)
marcus [dot] fillbrandtatgrs [dot] de (Marcus Fillbrandt)
sven [dot] dokteratgrs [dot] de (Sven Dokter)

Hochschulkooperationen der GRS – Unterstützung der Lehre

Hochschulkooperationen der GRS – Unterstützung der Lehre

Hochschulkooperation der GRSDie Erforschung und die Begutachtung von Fragestellungen in den Bereichen Reaktorsicherheit und Endlagersicherheit und Strahlenschutz stellen herausfordernde Aufgaben dar. Das Verständnis komplexer technisch-wissenschaftlicher Sachverhalte und die Beantwortung interdisziplinärer Fragestellungen erfordern das Engagement hochqualifizierter Mitarbeiter aus verschiedenen akademischen Fachrichtungen.

Rund 50 Jahre nach dem Beginn der zivilen Nutzung der Kernenergie vollzieht sich gegenwärtig in Deutschland – wie auch in vielen anderen Nationen – ein Generationswechsel, da ein großer Teil der kerntechnischen Experten der „zweiten Generation“ seine berufliche Laufbahn beendet. Forschungs- und Sachverständigenorganisationen wie die GRS aber auch die zuständigen Behörden und die kerntechnische Industrie stehen heute vor der Herausforderung, verstärkt spezifisch qualifizierte Nachwuchskräfte einzustellen, um ihre technisch-wissenschaftliche Kompetenz zu erhalten und zu erweitern.

Um dem erhöhten Bedarf an hochqualifizierten Absolventinnen und Absolventen gerecht werden zu können, sind nicht zuletzt qualitativ wie quantitativ angemessene und praxisorientierte Lehrangebote an den Hochschulen erforderlich. Als gemeinnützige Organisation, deren Mitarbeiter auf vielen Teilgebieten der Kerntechnik, der Endlagersicherheit und des Strahlenschutzes über besondere Expertise und teilweise jahrzehntelange Erfahrung verfügen, hat sich die GRS die Unterstützung von Ausbildung und Lehre zum Ziel gesetzt. Neben ihrer Zusammenarbeit mit Hochschulen in der Bearbeitung von Forschungsvorhaben und im Kompetenzverbund Kerntechnik kooperiert die GRS auch im Bereich der Lehre mit einer Reihe von Hochschulen.

Im Rahmen dieser Kooperationen vermitteln Experten der GRS in Lehrveranstaltungen den Stand von Wissenschaft und Technik in ausgewählten Teilbereichen der für die Sicherheit von Reaktoren und Endlagern wesentlichen Disziplinen. Durch die Einbindung dieser Experten in den Lehrbetrieb wird den Studierenden darüber hinaus die Möglichkeit eröffnet, wertvolle Einblicke in die Praxis zu erhalten.

Neben der Unterstützung bei der inhaltlichen Gestaltung von Lehrveranstaltungen stellen die GRS und ihr Tochterunternehmen ISTec Praktikumsplätze zur Verfügung und ermöglichen die Beschäftigung von Werksstudenten und Diplomanden. Außerdem bietet die GRS befristete Arbeitsverhältnisse im Rahmen von Promotionen an. Durch die fachliche Einbindung in die Arbeiten der GRS und die Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur können Diplomanden und Doktoranden Fragestellungen mit hohem Praxisbezug bearbeiten und dadurch unmittelbar an der Weiterentwicklung des Standes von Wissenschaft und Technik mitwirken.

Gegenwärtig unterstützt die GRS die universitäre Ausbildung bereits an einer Reihe von Hochschulen, unter anderem an der Rheinisch-Westfälischen Hochschule Aachen, den Technischen Universitäten in Braunschweig, Clausthal-Zellerfeld, Dresden und München sowie an der Universität Magdeburg. Diese Zusammenarbeit soll weiter vertieft und weitere Kooperationen etabliert werden.