Programme und Fonds

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Durch eine Initiative der Bundesregierung wurde die Sicherheit der Kernkraftwerke in Osteuropa 1992 in München erstmals ein wichtiges Thema der jährlichen Wirtschaftsgipfel der G7-Staaten.

Die G7-Staaten verständigten sich auf ein Aktionsprogramm, das bis heute die konzeptionelle Basis von weltweit unternommenen Anstrengungen zur Verbesserung der kerntechnischen Sicherheit in Osteuropa ist. Damit wurde den osteuropäischen Staaten Unterstützung angeboten, um aktuelle Sicherheitsdefizite zu überwinden, ältere Kernkraftwerke so bald wie möglich abzuschalten und eine grundlegende Erneuerung der Energieversorgung durchzuführen. Dabei sollten die für die Sicherheit verantwortlichen nationalen Organisationen nicht entlastet sondern in der Wahrnehmung dieser Aufgaben gestärkt werden. Die G7 erwarteten von den osteuropäischen Staaten ihre volle Mitarbeit. Sie riefen andere westliche Staaten auf, ebenfalls einen Beitrag zum Aktionsprogramm zu leisten.

Auch nach München waren und sind Fragen der nuklearen Sicherheit in Osteuropa ein wichtiges Thema der jährlichen G7/G8-Wirtschaftsgipfel.