Strukturmechanik

Printer-friendly version

Der Schwerpunkt der Arbeiten zum Thema strukturmechanisches Verhalten ist die Weiterentwicklung und Validierung strukturmechanischer Analysemethoden zur quantitativen Beschreibung des Verhaltens passiver Komponenten. Ein weiterer Punkt ist die Anwendung der Methoden bei Integritätsbewertungen und Lebensdauerabschätzungen von Barrieren. Dabei werden Rechenprogramme (ADINA, ANSYS Mechanical, AUTODYN, LS-DYNA, PROST, WinLeck) und Analysemodelle entwickelt, validiert und angewendet. Eingesetzt werden bruchmechanische Methoden zum Verhalten von Rissen sowie nichtlineare Werkstoffmodelle, mit denen sich Plastifizieren und Kriechen beschreiben lassen.

Anwendungsgebiete sind zum Beispiel

  • die Integritätsbewertung von Strukturen des Sicherheitseinschlusses − insbesondere Stahlbetonstrukturen mit/ ohne Vorspannung unter transienten Belastungen − infolge von Einwirkungen von innen oder von außen,
  • die Simulation des Verhaltens postulierter Risse im Reaktordruckbehälter unter mechanischen und thermischen Belastungstransienten,
  • die Bestimmung von Leck- und Bruchwahrscheinlichkeiten sowie Leckraten in Rohrleitungen und Behältern sowie
  • das Verhalten von Brennelementhüllrohren bei Belastungen infolge von Kühlmittelverluststörfällen.