Stefan [dot] Borghoff
grs [dot] de (Dr. Stefan Borghoff)
Zwei frischgebackene Absolventen der Physik haben es dieses Jahr geschafft: Sie sind in das Traineeprogramm der GRS aufgenommen worden. Ein Jahr dauert das GRS-Traineeprogramm für angehende Gutachter auf dem Gebiet der nuklearen Sicherheit in der GRS Akademie. Das Programm stellt einen praxisorientierten Einstieg in das Berufsleben als Gutachter dar. Es ist Teil der internen Aus- und Weiterbildung der GRS, die unter dem Dach der GRS Akademie stattfindet.
Wie läuft das Traineeprogramm in der GRS ab?
Die Trainees lernen in ihrem Ausbildungsjahr die vielseitigen Tätigkeiten und Aufgaben der GRS in Theorie und Praxis kennen. Die theoretische Ausbildung erfolgt auf der Grundlage eines modularen Ausbildungsprogramms. International anerkannte interne und externe Experten vermitteln den Trainees Fachinformationen und einen umfassenden Überblick über den Stand von Wissenschaft und Technik.
Im Mittelpunkt stehen dabei Fachwissen über die kerntechnische Sicherheit und die internationale Zusammenarbeit in diesem Bereich. Vertiefungskurse finden unter anderem zu den Themen Reaktorphysik, Anlagensicherung und Systemtechnik von Reaktoren statt. Im praktischen Teil der Ausbildung lernen die Trainees die Arbeit der GRS-Fachbereiche „on-the-job“ kennen. Sie haben Einblick in den Berufsalltag eines Gutachters und sammeln erste Erfahrungen.
Welche Qualifikation bringen die Trainees mit?
Voraussetzung für die Teilnahme am Traineeprogramm ist ein erfolgreich absolviertes Fachhochschul- oder Universitätsstudium. Sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse sind neben sozialen Kompetenzen, Urteils- und Durchsetzungsvermögen wichtige Voraussetzungen.
Und nach dem Traineeship?
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung betraut die GRS die Trainees mit anspruchsvollen Aufgaben an einem ihrer Standorte in Köln, Garching bei München, Braunschweig oder Berlin.