Wissenschaftsjournalisten tagen bei der GRS

16.02.2012

Wissenschaftsjournalisten tagen bei der GRS

Die Wissenschaftspressekonferenz (WPK) hat am 15. Februar zu einem Hintergrundgespräch in die GRS eingeladen. Thema war das Reaktorunglück in Fukushima am 11. März letzten Jahres.

Moderiert von der freien Wissenschaftsjournalistin Dagmar Röhrlich wurde die bisherige Berichterstattung zu Fukushima kritisch hinterfragt. Sven Stockrahm von der Zeit Online und der japanische Umweltjournalist Masahiro Matsuda gaben einen Einblick in den Verlauf und die Hürden der Berichterstattung vor Ort. Der Pressesprecher der GRS, Sven Dokter, erläuterte unter anderem, mit welchen Anfragen von Medien, Bürgern und Organisationen die GRS in den Tagen und Wochen nach dem Unfall konfrontiert wurde.

 

Über die aktuelle Lage in Fukushima berichteten der Vorsitzende der Strahlenschutzkommission, Prof. Rolf Michel, der Nuklearmediziner Prof. Christoph Reiners und der GRS-Experte Dr. Michael Maqua. Maqua ist derzeit als INES -Officer im Auftrag des Bundesumweltministeriums in Deutschland u.a. für die Überprüfung der INES-Einstufung zuständig.

 

Über die Wissenschaftspressekonferenz (WPK)
Die Wissenschaftspressekonferenz (WPK) ist Deutschlands Verband der Wissenschaftsjournalisten. Der gemeinnützige Verein besteht seit 1986 und versteht sich als Interessenvertretung unabhängiger Wissenschaftsjournalisten. Die WBK bietet Journalisten aus Print, Hörfunk, TV und dem Online-Bereich die Möglichkeit zum Dialog. Zu diesem Zweck veranstaltet sie regelmäßig Journalistenreisen, Seminare und Hintergrundgespräche, wie in diesem Fall zum Thema „Ein Jahr nach Fukushima“.

 

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Website der Wissenschaftspressekonferenz

Arbeiten der GRS zu Fukushima