Archiv Aktuelles

23.05.2013

(Köln, 23. Mai 2013) Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH hat an ihrem Hauptsitz in Köln ihr neues Notfallzentrum fertiggestellt. In den neuen Räumlichkeiten werden in Zukunft Fachleute der GRS zur Unterstützung des Bundesumweltministeriums (BMU) tätig, wenn es in einer kerntechnischen Anlage in Deutschland oder im Ausland zu einem Störfall oder einem Unfall kommt, wie dies in Fukushima 2011 der Fall war.

 

20.05.2013

Die Stilllegung kerntechnischer Anlagen ist ein komplexer Prozess, der bis zu 20 Jahre und länger dauern kann. Dabei müssen beispielsweise eine Stilllegungsstrategie ausgewählt, anfallende radioaktiven Abfälle entsorgt und bei sämtlichen Stilllegungs- und Abbautätigkeiten der Schutz von Mensch und Umwelt gewährleistet werden. Ein Stilllegungsprojekt zu managen ist deshalb eine spezielle Herausforderung. Verschiedenste Unwägbarkeiten können den zeitlichen Ablauf eines solchen Großprojekts verzögern und die Kosten in die Höhe treiben.

13.05.2013

Das Wissen zu Notfallmaßnahmen bei nuklearen Unfällen zu verbessern, ist das Ziel des neuen EU-Projekts CESAM (Code for European Severe Accident Management). Am 6. und 7. Mai 2013 wurde das Projekt offiziell mit einem Kick-Off-Meeting bei der GRS in Köln gestartet.

 

08.05.2013

„Nukleare Sicherheitsforschung: Neuorientierung an aktuellen energiepolitischen Rahmenbedingungen“, lautet der Titel des kürzlich vom Kompetenzverbund Kerntechnik erstellten Evaluierungsberichts zur Zukunft der nuklearen Sicherheitsforschung.

29.04.2013

Herr Küchler, dieses Jahr jährt sich die Katastrophe in Tschernobyl zum 27. Mal. Vor Ort wird noch immer daran gearbeitet, die Folgen des Unfalls zu beseitigen und den Standort stillzulegen. Sie arbeiten dort für die GRS an einem der verschiedenen internationalen Projekte. Wie sieht es aktuell in Tschernobyl aus?