Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse der Vorläufigen Sicherheitsanalyse Gorleben (VSG) in Form von Berichten und Zwischenberichten
(Kurzbeschreibung - in chronologischer Reihenfolge. Die jüngsten Berichte stehen oben)

GRS-277 Bericht "Sicherheits- und Nachweiskonzept"
(Arbeitspaket 4, Juni 2012)
Als eine der ersten Arbeiten im Vorhaben VSG wurden ein Sicherheits- und ein Nachweiskonzept entwickelt, die den weiteren Arbeiten im Vorhaben VSG in den verschiedenen Arbeitspaketen zu Grunde gelegt wurden. Ein Sicherheitskonzept beschreibt, durch welche geologischen Gegebenheiten und technischen Maßnahmen die geforderte Sicherheit für ein Endlager an einem Standort erreicht und langfristig gewährleistet werden kann, während das Nachweiskonzept detailliert darlegt, welche Nachweise dazu zu führen sind. Dem Sicherheitskonzept liegen Leitgedanken zu Grunde, die in übergeordneter und sehr qualitativer Weise beschreiben, wie im konkreten Fall die sichere und langfristige Endlagerung der radioaktiven Abfälle erreicht werden soll.

GRS-282/283 Bericht "FEP-Katalog für die VSG"
 - Konzept und Aufbau
 -
Dokumentation
(Arbeitspaket 7, Juni 2012)
Voraussetzungen für einen Langzeitsicherheitsnachweis sind die Kenntnis des Anfangszustandes sowie Vorstellungen zur zukünftigen geologischen und klimatischen Entwicklung und von den von der Auslegung und Konzeption des Endlagers abhängigen Wirkungen der eingelagerten Abfälle auf das Endlagersystem. Die wissenschaftliche Beschreibung des Anfangszustandes und das Verständnis der Faktoren, die die zukünftige Entwicklung eines Endlagersystems beeinflussen, wird durch eine Zusammenstellung von Merkmalen, Ereignissen und Prozessen (als Features, Events and Processes, kurz FEP bezeichnet) dokumentiert.

GRS-281 Bericht "Endlagerauslegung und -optimierung"
(Arbeitspaket 6, Juni 2012)
Im Rahmen der Arbeiten zum AP 6 wurden bereits erarbeitete Konzepte durch Endlagerplanungen und -auslegungen optimiert. Dabei wurden zwei grundsätzlich unterschiedliche Varianten betrachtet. Zum einen sollen alle wärmeentwickelnden radioaktiven Abfälle und ausgediente Brennelemente in horizontalen Strecken eines Endlagerbergwerks in abschirmenden POLLUX®-Behältern eingelagert werden. Zum anderen wurde die Einlagerung aller dieser Abfälle in bis zu 300 m tiefen vertikalen Bohrlöchern untersucht.

GRS-280 Bericht "Untersuchungen zum menschlichen Eindringen in ein Endlager"
(Arbeitspaket 11, Juni 2012)
Der vorliegende Bericht setzt sich mit der Thematik „Zukünftige menschliche Aktivitäten in der Nachverschlussphase eines Endlagers für wärmeentwickelnde radioaktive Abfälle“ auseinander.
Im Hinblick auf die Entwicklung eines Endlagersystems sind Handlungen wie das menschliche Eindringen in den einschlusswirksamen Gebirgsbereich (ewG) zu berücksichtigen, die das Potenzial haben, den Einschluss der radioaktiven Abfälle zu gefährden.

GRS-279 Bericht "Einschätzung betrieblicher Machbarkeit von Endlagerkonzepten"
(Arbeitspaket 12, März 2012)
Im Vorhaben VSG erfolgt die Überprüfung der Betriebssicherheit vor dem Hintergrund, ob das für das VSG-Vorhaben entwickelte Endlagerkonzept dem Stand von Wissenschaft und Technik entspricht und insoweit keine grundlegenden Bedenken gegen die Machbarkeit ggf. später durchzuführender Sicherheitsnachweise erkennbar sind. Der Bericht zielt daher insbesondere auf folgende Aspekte ab:
• grundsätzliche Einschätzungen zur betrieblichen Machbarkeit sowie zur Betriebssicherheit,
• Einschätzungen zu einem noch bestehenden Forschungs- und Entwicklungsbedarf,
• generische Anforderungen an die Endlagerungsbedingungen.

GRS-278 Bericht "Abfallspezifikation und Mengengerüst - Basis Ausstieg aus der Kernenergienutzung (Juli 2011)"
(Arbeitspaket 3, September 2011)
Aufgrund des Ausstiegs aus der Kernenergie /ATG 11/, den der Bundestag als Konsequenz aus den Ereignissen in Fukushima beschlossen hat, reduziert sich das Aufkommen an bestrahlten Brennelementen gegenüber dem Aufkommen, das unter den ursprünglichen Vorgaben der Laufzeitverlängerung berechnet wurde. Im vorliegenden Bericht wird diese Entwicklung berücksichtigt. Es handelt sich um eine Aktualisierung der Version des Berichts vom September 2011. Die im Bericht dargestellten Mengengerüste werden im aktualisierten Bericht "Endlagerkonzept" (AP 6 Bericht - derzeit in Erstellung) zugrunde gelegt.

GRS-274 Bericht "Abfallspezifikation und Mengengerüst - Basis Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke (September 2010)"
(Arbeitspaket 3, Juli 2011)
Während der Anfangsphase des Vorhabens VSG hat sich die Situation mehrfach geändert. Dieser Bericht wurde noch auf Basis der Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken vom September 2010 erstellt und bildet die Grundlage für die "Enlagerkonzepte" im Bericht GRS-272. Nach dem Ausstiegsbeschluss im Juli 2011 wurde das Arbeitspaket "Abfallspezifikation und Mengengerüst" neu berechnet. Die Ergebnisse sind im Bericht GRS-278 dargestellt. Entsprechend wird derzeit auch der Bericht "Endlagerkonzepte" GRS-272 aktualisiert.

GRS-272 Bericht "Endlagerkonzepte"
(Arbeitspaket 5, Juli 2011)
Vorrangiges Ziel der VSG ist eine nachvollziehbar dokumentierte Eignungsprognose für den Standort Gorleben. Das beinhaltet unter anderem die Entwicklung eines optimierten Endlagerkonzeptes. Hierfür sind zunächst grundlegende Endlagerkonzepte zu entwerfen (Arbeitspaket 5). Diese dienen als initiales Arbeitsmodell und werden in einer weiteren Planungsphase (Arbeitspaket 6) vertieft untersucht und weiterentwickelt. Danach wird unter Berücksichtigung von Optimierungszielen gemäß den Sicherheitsanforderungen für die Endlagerung wärmeentwickelnder radioaktiver Abfälle /BMU 10/ eine Bewertung vorgenommen.

GRS-275 Bericht "Geowissenschaftliche Langzeitprognose"
(Arbeitspaket 2, Juli 2011)
Grundlegende Voraussetzungen für die Durchführung der vorläufigen Sicherheitsanalyse sind u.a. die im Arbeitspaket 2 verankerte geowissenschaftliche Standortbeschreibung und die geowissenschaftliche Langzeitprognose. Die Standortcharakterisierung und die geowissenschaftliche Langzeitprognose fassen die aus der Standorterkundung gewonnenen Erkenntnisse zum strukturellen Aufbau der geologischen Formationen und zu ihren Eigenschaften sowie zur Prognose ihrer Entwicklung im Betrachtungszeitraum von einer Million Jahre zusammen.

GRS-271 Bericht „Grundzüge des Sicherheits- und Nachweiskonzeptes
(Arbeitspaket 4, Juli 2011)
Der Bericht beschreibt die Grundzüge des Sicherheits- und Nachweiskonzeptes der VSG. Diese Konzepte stellen eine wesentliche Grundlage für die eigentliche Sicherheitsanalyse dar. Das Sicherheitskonzept gibt vor, wie für die VSG die durch das Bundesumweltministerium formulierten Anforderungen an die Endlagerung wärmeentwickelnder radioaktiver Abfälle unter den gegebenen Standortverhältnissen umgesetzt werden sollen. Das Nachweiskonzept legt fest, welche Nachweise hierbei zu führen sind. Sowohl für das Sicherheitskonzept als auch für die Nachweisführung wurden darüber hinaus Strategien für den Umgang mit Ungewissheiten entwickelt. Solche Ungewissheiten bestehen u. a. aufgrund des Umstands, dass der Standort bislang nicht vollständig erkundet ist und deshalb beispielsweise für noch nicht erkundete Einlagerungsbereiche Annahmen getroffen werden müssen. Das Sicherheits- und Nachweiskonzept wird im weiteren Verlauf des Projekts weiterentwickelt und konkretisiert.

Berichte der BGR zur geowissenschaftlichen Beschreibung des Standorts
(Arbeitspaket 2, Juli 2011)
Neben dem Sicherheits- und Nachweiskonzept und der Charakterisierung der Abfälle, die voraussichtlich in einem Endlager am Standort Gorleben eingelagert werden könnten, stellt die geowissenschaftliche Beschreibung des Standorts eine der grundlegenden Voraussetzungen für die VSG dar. Eine solche Beschreibung wurde bereits vor Projektbeginn von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) erarbeitet. Die Beschreibung umfasst vier Teile, die die Hydrogeologie des Deckgebirges (Teil 1), die Geologie des Deck- und Nebengebirges (Teil 2), die Ergebnisse der bisherigen über- und untertägigen Erkundung des Salinars (Teil 3) sowie seine geotechnische Erkundung (Teil 4) darstellen. Die Teile 1 bis 3 sind in deutscher Sprache im Buchhandel erhältlich, deshalb können aus rechtlichen Gründen an dieser Stelle lediglich die englischen Fassungen aller Teile zur Verfügung gestellt werden.

Soweit in den nachfolgend aufgeführten Berichten der BGR Aussagen zur Eignung des Standorts Gorleben getroffen werden, macht sich die VSG diese nicht zu Eigen. Entsprechend der Veränderung der Zielsetzungen der VSG (vgl. Vorläufige Sicherheitsanalyse Gorleben (VSG)) wird im Rahmen dieses Projekts keine Eignungsprognose erarbeitet.

Part 1: Hydrogeology of the overburden of the Gorleben salt dome     
Part 2: Geology of the overburden and adjoining rock of the Gorleben salt dome
Part 3: Results of the geological surface and underground exploration of the salt formation  
Part 4: Geotechnical exploration of the Gorleben salt dome