Projektpartner

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Die Vorläufige Sicherheitsanalyse Gorleben (VSG) ist ein Forschungsvorhaben der GRS. Sie übernimmt die wissenschaftliche und organisatorische Leitung des vom Bundesumweltministerium geförderten Projektes und bearbeitet selbst den Hauptteil der Arbeitspakete.

Da für die Bearbeitung der VSG spezialisiertes Fachwissen unterschiedlicher Disziplinen notwendig ist, sind neben der GRS verschiedene Partner in das Projekt eingebunden. Dazu zählen: Dr. Bruno Baltes, die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die DBE TECHNOLOGY GmbH, das Institut für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik der TU Clausthal, das Institut für Endlagerforschung der TU Clausthal, das Institut für Gebirgsmechanik GmbH (IfG), das Institut für Sicherheitstechnologie (ISTec), das Karlsruher Institut für Technologie/Institut für Nukleare Entsorgung (KIT/INE), die international nuclear safety engineering GmbH (nse; mehrere Institute der RWTH Aachen) sowie das Institut für Atmosphäre und Umwelt (IAU) der Universität Frankfurt.

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
BGRDie BGR ist die zentrale Beratungseinrichtung der Bundesregierung in allen geowissenschaftlichen und rohstoffwirtschaftlichen Fragen. Die BGR ist eine Fachbehörde des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Mit ihrer Forschung und Beratung deckt die BGR alle geowissenschaftlichen Themen ab, auch Endlagerung radioaktiver Abfälle. Die BGR hat Studien zu potenziell geeigneten Standortregionen in Deutschland in unterschiedlichen Wirtsgesteinen erstellt. Am Standort Gorleben hat die BGR maßgeblich an der Planung, Durchführung und Auswertung der untertägigen Erkundung gearbeitet und die Ergebnisse in der mehrteiligen geologischen Standortbeschreibung Gorleben veröffentlicht.
www.bgr.bund.de

DBE TECHNOLOGY GmbH
DBETecDie DBE TECHNOLOGY GmbH ist ein Ingenieur- und Beratungsunternehmen, das weltweit im Bereich der nuklearen Entsorgung unterstützend und beratend u.a. für Behörden, Energie-, Entsorgungs- und Bergbauunternehmen tätig ist. Das Know-how der Firma basiert auf 30-jährigen Erfahrungen in Planung, Bau und Betrieb von Endlagern sowie nationaler und internationaler Forschungstätigkeit. Das Spektrum reicht von geowissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Untersuchungen, komplexen numerischen Modellrechnungen über betriebliche Planungen bis zu sicherheitstechnischen Bewertungen. Im Projekt VSG bringt die DBE TECHNOLOGY u.a. ihre Erfahrungen in den Bereichen Endlagerkonzeption, Prüfung geotechnischer Barrieren sowie bei der Szenarienentwicklung ein.
www.dbetec.de

Institut für Atmosphäre und Umwelt (IAU)
Das Institut für Atmosphäre und Umwelt (IAU) ist Teil des Schwerpunkts Mensch und Umwelt des Fachbereichs 11 der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt. Das Institut hat die fünf Arbeitsgruppen Aerosol und Umweltforschung, Experimentelle Atmosphärenforschung, Mesoskalige Meteorologie und Klima, Theorie der atmosphärischen Dynamik und des Klimas, und  Umweltanalytik. Mit Hilfe experimenteller, theoretischer und modellierender Forschungsarbeiten wird das Verständnis der physikalischen und chemischen Prozesse in Atmosphäre und Umwelt verbessert und gelehrt.
www.geo.uni-frankfurt.de/iau

Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH
GRSDie Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) ist eine unabhängige, gemeinnützige Forschungs- und Sachverständigenorganisation. Sie forscht und begutachtet in den Arbeitsfeldern Reaktorsicherheit, Entsorgung und Strahlenschutz. Das VSG-Projekt ist ein Eigenforschungsprojekt der GRS, das die GRS mit verschiedenen von ihr beauftragten Projektpartnern bearbeitet. Die GRS ist Projektleiter und leitet den überwiegenden Teil der Arbeitspakete. Sie bringt im Projekt u.a. ihre Kompetenzen aus den Bereichen Langzeitsicherheit, Endlagerkonzepte, Abfallspezifikation, Szenarienentwicklung, Freisetzungsszenarien und Konsequenzenanalyse ein.
www.grs.de

Institut für Gebirgsmechanik (IfG) GmbH

IfGDas Institut für Gebirgsmechanik (IfG) GmbH wurde 1990 durch Mitarbeiter des ehemaligen Institutes für Bergbausicherheit Leipzig gegründet. Es führt wissenschaftlich-technische Grundlagenforschung sowie praktische Untersuchungen und Begutachtungen zu geomechanischen Problemstellungen, vorrangig im Salzbergbau und der Kavernenspeicherung durch. Es besitzt langjährige Erfahrung zur Bewertung der Standsicherheit und des Konvergenzverhaltens von komplexen Grubengebäuden in verschiedenen Gesteinsformationen. Davon ausgehend führt das IfG für das Projekt VSG vor allem thermomechanische Simulationsrechnungen zur Bewertung der geomechanischen Integrität der geologischen Barrieren durch.
www.ifg-leipzig.de

Institut für Sicherheitstechnologie (ISTec) GmbH
ISTecAm Institut für Sicherheitstechnologie (ISTec) GmbH forschen und entwickeln rund 40 Wissenschaftler und Techniker mit langjähriger nationaler und internationaler Erfahrung. ISTec ist eine Tochter der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH. Das Institut berät u.a. Anlagenhersteller, Kraftwerksbetreiber, die verarbeitende Industrie, Verkehrsbetriebe und Behörden in diagnose- und sicherheitstechnischen Fragen. ISTec bündelt jahrzehntelange Erfahrungen in Forschung, Entwicklung, Implementierung und Prüfung von Sicherheitstechnologien. ISTec berät und begutachtet bei der Einführung neuer Technologien, bietet umfassenden Service bei Betrieb und Nutzung sowie ganzheitliche technische Lösungen. In das Projekt VSG bringt die ISTec ihre Expertise zur Abfallmengenerfassung und -charakterisierung ein.
www.istec-gmbh.de

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
KITDas Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist der Zusammenschluss des Forschungszentrums mit der Universität Karlsruhe. Das Institut für Nukleare Entsorgung (INE) befasst sich mit Methoden für einen wissenschaftlich fundierten Nachweis der Langzeitsicherheit von Endlagern auf Basis geochemischer Ansätze. Die Arbeiten konzentrieren sich auf Actiniden und langlebige Spaltprodukte und umfassen die Spanne von grundlegenden Laboruntersuchungen zur Geochemie der Actiniden in aquatischen Systemen, zur Rückhaltung an Oberflächen, die Entwicklung und Anpassung von Speziationsmethoden bis hin zu anwendungsorientierten Untersuchungen der Radionuklidrückhaltung im Multibarrierensystem. In der VSG berechnet KIT-INE die Konzentration der Radionuklide, die von ausgedientem Kernbrennstoff bzw. von verglastem hochradioaktiven Abfall mobilisiert werden.
www.kit.edu

nuclear safety engineering international (nse) GmbH
nseDie international nuclear safety engineering (nse) GmbH mit Sitz in Aachen wurde 2010 gegründet und erbringt Ingenieur- und Beratungsleistungen in den Bereichen End- und Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle, Entsorgungs- und Gewinnungsbergbau, Sicherheitsanalysen, Simulation in der Kerntechnik, Charakterisierung und Behandlung radioaktiver Abfälle, Anlagenüberwachung und Automatisierung sowie Maschinentechnik und Fördertechnik unter und über Tage.In der VSG ist die nse insbesondere bei der Beurteilung der Qualität und Aussagesicherheit der geowissenschaftlichen Standortdaten sowie bei der Endlagerauslegung und Optimierung im Hinblick auf die Rückholung von Abfallbehältern beteiligt.
www.nse-international.de

Technische Universität Clausthal (TUC)
TU ClausthalAm Institut für Endlagerforschung der TU Clausthal erfolgt eine interdisziplinäre Forschung zu Fragen der Standortcharakterisierung, der Standorterkundung, der geotechnischen Sicherheitssysteme und des Langzeitsicherheitsnachweises. Die Forschungsgruppe „Geochemie“ beschäftigt sich u.a. mit Fragen der Salzgeologie. Die Forschungsgruppe „Endlagersysteme“ befasst sich mit Fragestellungen der Nachweisführung für die Langzeitsicherheit von Endlagern für radioaktive Abfälle in tiefen geologischen Formationen. Der Lehrstuhl „Deponietechnik und Geomechanik“ am Institut für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik beschäftigt sich u.a. – gestützt auf numerische Simulationen und Experimente – mit der Sicherheit untertägiger Verschlussbauwerke und Tragsysteme. Die TU Clausthal begleitet die VSG als unabhängiger externer Experte und überprüft die Qualität ihrer Ergebnisse.
www.ielf.tu-clausthal.de
www.ifa.tu-clausthal.de/deponie/