Strahlen- und Umweltschutz

Strahlen- und Umweltschutz

Radioaktive Stoffe und die von ihnen ausgehende Strahlung können Mensch und Umwelt schädigen. Der Schutz vor den möglichen Gefahren beim Umgang mit Radioaktivität muss deshalb höchste Priorität haben. Die GRS befasst sich aus diesem Grund seit über 30 Jahren mit dem Strahlen- und Umweltschutz. Als zentrale Sachverständigen- und Forschungseinrichtung führt sie auf diesem weiten Arbeitsfeld vielfältige Forschungsarbeiten sowie gutachterliche Analysen und Bewertungen durch.

Strahlenschutz
Aspekte des Strahlenschutzes bearbeitet die GRS vor allem in den Phasen des Betriebs und der Stilllegung von Kernkraftwerken sowie bei der Freigabe radioaktiver Stoffe. Die Behandlung und Lagerung radioaktiver Quellen und Abfälle sind ein weiteres Arbeitsgebiet. Hinzu kommen Analysen zu möglichen radiologischen Folgen nach störfallbedingten Freisetzungen, Arbeiten zum radiologischen Notfallschutz und Untersuchungen zur Transportsicherheit. Ergänzt wird das Themenspektrum um Untersuchungen zur Radioökologie in der Umgebung kerntechnischer Anlagen, zu Altlasten – z. B. Rückständen aus dem Uranerzbergbau der ehemaligen DDR – und in kontaminierten Gebieten.

Kernbrennstoff
Im Fachgebiet Kernbrennstoff befasst sich die GRS mit Fragestellungen zur nuklearen Sicherheit von Brennstoffanordnungen – z.B. in Transport- und Lagerbehältern – und zu Mengenbilanzen von Kernbrennstoffen. Die Schwerpunkte der Arbeiten liegen auf der Kritikalitätssicherheit, dem Abbrand und Abklingen von Spaltstoffen, dem Strahlungstransport durch Stoffe, der Aktivierung von Werkstoffen sowie der Auswertung von Betriebserfahrungen und Störfällen.

Ausgewählte Beispiele aktueller Forschungsprojekte zum Strahlen- und Umweltschutz sind unter dem Navigationspunkt Projekte Strahlenschutz dargestellt.