(GRS 254) Restporosität und -permeabilität von kompaktierendem Salzgrus-Versatz

Autor: 
K.-P. Kröhn, D. Stührenberg, M. Herklotz et al.
Jahr: 
2009

Bei der direkten Endlagerung von ausgedienten Brennelementen in BSK3-Kokillen in tiefen vertikalen Bohrlöchern soll der langzeitlich vollständige Einschluss im Wirtsgestein erreicht werden. Dazu werden die Einlagerungsbohrlöcher mit artgleichem Salzgrusversatz verfüllt.
Der Nachweis der langfristig sicheren Isolation der endgelagerten Abfälle erfolgt im Allgemeinen rechnerisch mit Hilfe von Simulationsmodellen. Aus Sicht der Langzeitsicherheit spielt für den Nachweis des vollständigen Einschlusses insbesondere der Bereich sehr geringer Porositäten eine wesentliche Rolle, weil die Datenbasis für die bei der Kompaktion ablaufenden Prozesse gerade in diesem Bereich erhebliche Lücken aufweist. Diese Daten waren bei dem bisherigen Sicherheitskonzept auf der Grundlage von Verdünnung und zulässigen Konzentrationsgrenzwerten von nachrangiger Relevanz.