GRS unterstützt marokkanische Behörde für nukleare und radiologische Sicherheit

14.03.2018

Die GRS beteiligt sich seit Kurzem an einem neuen Kooperationsprojekt der EU für die marokkanische Behörde für nukleare und radiologische Sicherheit. Gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen RISKAUDIT unterstützt die GRS mit anderen Partnern aus Spanien (CSN, TECNATOM), Frankreich (IRSN, ANDRA), Belgien (BEL V) und der Ukraine (SSTC) die Behörde Agence Marocaine de Sûreté et Sécurité Nucléaires et Radiologiques – kurz AMSSNuR – dabei, ihre Kompetenzen als eine Aufsichtsbehörde auf- und auszubauen. Diese Behörde ist seit 2016 für alle Aufgaben in der nuklearen Sicherung und radiologischen Sicherheit in Marokko zuständig.

Ganz konkret soll neben dem Aufbau der Behörde ein umfassendes Regelwerk auf- und umgesetzt werden. Die neuen Bestimmungen des nationalen Regelwerks sollen die Grundlage dafür schaffen, die marokkanischen Gesetze erfolgreich umzusetzen und auch den Verpflichtungen des Landes auf internationaler Ebene nachzukommen. Die Schwerpunkte der Arbeiten der GRS liegen bei der Regelwerksentwicklung zum Management und Entsorgung radioaktiver Abfälle, der Notfallplanung und der Suche nach verlorenen radioaktiven Quellen.

Das von der Europäischen Kommission mit 1,6 Millionen Euro geförderte Projekt dauert bis Dezember 2021.