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Entsorgungskommission (ESK)

Bild: © IstockPhoto.com/ wellphotoDie Entsorgungskommission (ESK) ist ein Beratungsgremium des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Sie wurde 2008 aufgrund der zunehmenden Bedeutung der nuklearen Entsorgungsfragen gegründet. Derzeit setzt sie sich aus 11 Mitgliedern aus Forschung, Entwicklung und Industrie zusammen, die vom BMU für jeweils drei Jahre berufen werden. In der ESK ist ein breites Spektrum fachlicher Expertise gebündelt. Internationale Erfahrungen und Vorgehensweisen sollen in die Arbeit der Kommission einbezogen werden, weshalb der Kommission neben Experten aus Deutschland auch Fachleute aus Frankreich und der Schweiz angehören.

Aufgaben der Entsorgungskommission
Die ESK übernimmt die Aufgaben, die bis zu ihrer Gründung vom Endlagerausschuss der Reaktorsicherheitskommission (RSK) wahrgenommen wurden. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Beratung des BMU in allen Angelegenheiten der nuklearen Entsorgung. Dies umfasst
•    die Konditionierung,
•    die Zwischenlagerung und
•    den Transport radioaktiver Stoffe und Abfälle,
•    die Stilllegung und
•    den Rückbau kerntechnischer Einrichtungen,
•    die Endlagerung radioaktiver Abfälle in tiefen geologischen Formationen.

Die genannten Schwerpunkte werden in den Ausschüssen „Abfallkonditionierung, Transporte und Zwischenlagerung“ (AZ), „Stilllegung“ (ST) und „Endlagerung radioaktiver Abfälle“ (EL) bearbeitet.
Die Kommission beschließt als Ergebnis ihrer Beratungen technisch-wissenschaftliche Empfehlungen oder Stellungnahmen an das BMU, die auf der Website der Kommission  (www.entsorgungskommission.de) veröffentlicht werden.

Die Empfehlungen der ESK zählen zum untergesetzlichen Regelwerk und bilden für die Arbeit der GRS eine wichtige Grundlage. Derzeit ist die GRS mit einem Mitarbeiter im Ausschuss Stilllegung (ST) und mit einem Mitarbeiter im Ausschuss Endlagerung radioaktiver Abfälle (EL) vertreten.