Internationale Programme

© iStockphoto.com/ philpellDie nukleare Sicherheit, die zuverlässige Entsorgung radioaktiver Abfälle und sichere Verwahrung des gesamten Nuklearen Materials überschreiten als globale Herausforderungen Ländergrenzen.

Um Mensch und Umwelt schützen zu können, sind diese Herausforderungen nur durch Sicherheitspartnerschaften und gemeinsame internationale Anstrengungen zu bewältigen. Es gilt, den hohen Sicherheitsstandard zu definieren, kontinuierlich zu verbessern und ältere Anlagen sicher außer Betrieb zu nehmen und umweltgerecht zurückzubauen. Hierbei wirkt die GRS durch die Weiterentwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden aktiv mit und baut ihre vielfältigen bilateralen Kooperationsbeziehungen sowie ihre Mitwirkung in multilateralen Organisationen und Gremien, wie z. B. der IAEO, OECD/NEA, G8 und der EU kontinuierlich aus.

Als wissenschaftlich-technisches Kompetenzzentrum für nukleare Sicherheit und Sicherung sowie als führende Sachverständigenorganisation des Bundes ist die GRS international bei der wissenschaftlich-technischen Kooperation, bei Sicherheitsbewertungen, bei Maßnahmen zur Risikominderung und bei der Stärkung unabhängiger atomrechtlicher Behörden und Institutionen ein gefragter Partner.

Ziele der internationalen Zusammenarbeit sind,

  • die internationale kerntechnische Entwicklung fachlich zu analysieren und den Stand von Wissenschaft und Technik weiterzuentwickeln,
  • die eigene Wissensbasis zu verbreitern, die Fachkompetenz zu erhalten und weiter auszubauen und
  • die internationale Arbeitsteilung bei der Lösung wichtiger generischer Sicherheitsaufgaben durch Bündelung der Ressourcen zu nutzen.

Zusammen mit ihrem französischen Partner, dem Institut de Radioprotection et de Sûreté Nucléaire (IRSN) und ihrer gemeinsamen Tochter RISKAUDIT ist die GRS in Europa Kern eines leistungsstarken wissenschaftlich-technischen Fachverbundes auf den Gebieten nukleare Sicherheit, Sicherung und Entsorgung.