(GRS 175) Bewertung des Unfallrisikos fortschrittlicher Druckwasserreaktoren in Deutschland

Autor: 
Klaus Köberlein
Jahr: 
2001

Die sicherheitstechnische Auslegung von Kernkraftwerken folgt einem in doppeltem Sinn gestaffelten Sicherheitskonzept („defense-in-depth“): Die im Reaktorkern entstehenden Radionuklide werden durch mehrere Barrieren eingeschlossen, und die Barrieren werden durch mehrstufige Maßnahmen geschützt.
Das Sicherheitsniveau eines Kernkraftwerks wird durch die technische Ausführung der Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen, durch die Betriebsorganisation und durch die Betriebsbewährung der Barrieren und Schutzmaßnahmen bestimmt. Mit der PSA werden die für die Anlagensicherheit maßgeblichen Einflüsse aus Anlagentechnik, Betriebsführung und Betriebserfahrung in einem systematischen Ansatz zusammengeführt und die Analyseunsicherheiten quantitativ ermittelt.