GRS-Jahresbericht 1994/1995

Autor: 
Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS)
Jahr: 
1995

Die Weiterentwicklung der Reaktorsicherheit auf nationaler und internationaler Ebene bleibt eine Herausforderung für die GRS. Immer mehr bestätigt sich, daß die anstehenden Aufgaben länderübergreifend sind und nur im Rahmen einer internationalen Sicherheitspartnerschaft gelöst werden können.

 

Die GRS hat ihre internationale Zusammenarbeit dazu weiter intensiviert. Die gemeinsamen Projekte mit dem französischen Institut de Protection et de Sureté Nucleaire (IPSN) führen nicht nur zu einer immer konkreteren Ausgestaltung eines gemeinsamen deutsch-französischen Sicherheitsansatzes, sondern beide Unternehmen auch fachlich immer stärker zusammen. Dies manifestiert sich u.a. in der 1992 gegründeten gemeinsamen Tochtergesellschaft RISKAUDIT. Die Kooperation mit Osteuropa zur Verbesserung der Sicherheit von Reaktoren sowjetischer Bauart hat sich weiter vertieft. Die beiden GRS-Tochtergesellschaften RISKAUDIT und ISTec sowie unsere Mitwirkung in der europäischen TSOG (Technical Safety Organisation Group) haben die Position der GRS als deutscher Partner in der internationalen Sicherheitsdiskussion gefestigt.