Geo-Sys

Bildquelle: GRSMithilfe einer umfassenden, interdisziplinären Systemanalyse wurden im Projekt Geo-Sys Fortschritte und eventueller Handlungsbedarf im Bereich der tiefen Geothermie aufgezeigt, um mittelfristig die Verfügbarkeit und Effizienz der Systeme zu verbessern und die Produktivität und Akzeptanz geothermischer Anlagen zu steigern.

Vorgehensweise
Für die Systemanalyse wurden zunächst die technischen und ökologischen Aspekte sowie die hierbei zu betrachtenden Schutzgüter (menschliche Gesundheit, Boden, Wasser, Sachgüter etc.), Prozesse und Wirkfaktoren (Emissionen, geomechanische Ereignisse, Aspekte der Arbeitssicherheit etc.) identifiziert, verfügbare Daten analysiert und dokumentiert.

Generator einer geothermischen Anlage (Quelle: Geox)Die Arbeiten wurden begleitet von einer systematischen Untersuchung des Rechtsrahmens in Bezug auf die geothermische Energiegewinnung, der sich aus Gesetzen/Verordnungen, Verwaltungspraxis, untergesetzlichen Regelwerken und Richtlinien zusammensetzte.

Die Erkenntnisse der Untersuchungen bilden die Basis für detailliertere Analysen zur geothermischen Energieerzeugung. Dafür wurden konkrete Phänomene in bestimmten Betriebsphasen ausgewählt. Im Rahmen der Analysen wurden sowohl mögliche Anlagenzustände als auch potentielle Auswirkungen dieser Anlagenzustände auf Schutzgüter in der Umgebung untersucht.