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Kompetenzverbund Kerntechnik

Die vom BMWi im Jahre 1999 berufene Evaluierungskommission empfiehlt in ihrem Abschlussbericht "Nukleare Sicherheits- und Endlagerforschung in Deutschland" vom Januar 2000 u. a. die Gründung eines Kompetenzverbundes zur fachlich-inhaltlichen Arbeitsteilung und arbeitsteiligen Zusammenarbeit in der Reaktorsicherheits- und Endlagerforschung.

Der Kompetenzverbund Kerntechnik trat erstmalig im März 2000 zusammen. Ihm gehören als ständige Mitglieder das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), das Forschungszentrum Jülich (FZJ), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mit ihren jeweiligen Partner-Hochschulen sowie die Materialprüfungsanstalt der Universität Stuttgart (MPA) an. Die projektgeförderten Institutionen werden in dem Verbund durch die zuständigen Projektträger vertreten.

Das übergeordnete Ziel des Kompetenzverbundes Kerntechnik besteht in der fachlichen Aufgabenabstimmung der Reaktorsicherheits- und Endlagerforschung in Deutschland. Der Projektträger Reaktorsicherheitsforschung übernimmt es, diese Aufgabenabstimmung in Zusammenarbeit mit den führenden Forschungseinrichtungen für die Reaktorsicherheitsforschung zu beschreiben.

Für die Zeit 2007 bis 2011 wurde bei fachlich angemessener Detaillierung der Forschungsthemen die zugehörige Quantifizierung des wissenschaftlichen und technischen Personals vorgenommen.

Die Ergebnisse wurden in dem Bericht des Kompetenzverbundes Kerntechnik "Themen der nuklearen Sicherheits- und Endlagerforschung in Deutschland 2007-2011 Reaktorsicherheitsforschung" in deutscher und in englischer Sprache veröffentlicht. Dieser Bericht stellte fortan einen Leitfaden für die zukünftige Zusammenarbeit der deutschen Forschungseinrichtungen in der Reaktorsicherheitsforschung im Rahmen des Kompetenzverbundes Kerntechnik dar.