PROST - Programm zur Bestimmung der Zuverlässigkeit von Strukturen

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Das Simulationsprogramm PROST ist ein Werkzeug zur Analyse der Strukturzuverlässigkeit passiver Komponenten. Es eignet sich zur Bewertung rissartiger Befunde, zur Bestimmung von Leck- und Bruchwahrscheinlichkeiten in Rohrleitungen und Behältern und zur Quantifizierung der verschiedenen Einflussgrößen auf das Verhalten.

Dabei können Ergebnisse wiederkehrender Prüfungen in Anlagen ebenso berücksichtigt werden wie Meldungen von Lecküberwachungssystemen.

Mit PROST können Prognosen zum Verhalten von Rissen in Rohrleitungen und Behältern über den gesamten Betriebszeitraum gegeben werden:  

Fortschritt des Risswachstums (Quelle: GRS)

  • Berücksichtigung von herstellungsbedingten Rissen sowie die spätere Bildung von Rissen durch Lasten während des Betriebs der Komponente
  • Simulation des Wachstums von Oberflächenrissen und die Bewertung mit regelwerks-basierten Prozeduren
  • Simulation von wanddurchdringenden Rissen in ihrem weiteren Wachstum, Berechnung der damit einhergehenden Leckrate und Vergleich mit den Kennwerten des Lecküberwachungssystems

 

PROST kann den Fortschritt des Risswachstums (siehe Abbildung rechts) durch verschiedene Mechanismen, einschließlich ihrer Kopplung, berücksichtigen:

  • Ermüdung (5 verschiedene Modelle)
  • Korrosion (5 verschiedene Modelle, 3 Materialien)
  • Zähes Risswachstum 

Die Steuerung von PROST geschieht über eine grafische Benutzeroberfläche in englischer Sprache (siehe Abbildung unten). Die Ausgabe erfolgt in üblichen Formaten zur Datenverarbeitung. Die verschiedenen Leistungen von PROST wurden an mehreren Testfällen aus internationalen Vergleichsstudien validiert. Ausschnitt der grafischen Benutzeroberfläche von PROST (Quelle: GRS)