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Stilllegung

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Kerntechnische Anlagen werden nach Betriebsende abgebaut bzw. stillgelegt. Die GRS verfolgt aktuelle Fragen und Entwicklungen im Bereich Stilllegung. Schwerpunktmäßig ist sie dabei für das Bundesumweltministerium tätig. Die Arbeiten betreffen vor allem

  • das Verfassen wissenschaftlich-technischer Beiträge zur Weiterentwicklung des deutschen Regelwerks zur Stilllegung,
  • die Bewertung von Konzepten und Techniken zum Abbau von kerntechnischen Anlagen sowie von aktuellen Projekten zur Stilllegung,
  • den Strahlenschutz während der Stilllegung,
  • das Abfallmanagement einschließlich der Freigabe radioaktiver Stoffe und
  • die Mitarbeit in nationalen und internationalen Gremien wie etwa der Entsorgungskommission (ESK) oder der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO).

Dampferzeuger-Demontage im Kernkraftwerk Greifswald (KGR) (Quelle: EWN)Internationale Aktivitäten
Die GRS unterstützt ebenfalls ausländische Behörden und trägt dazu bei, dass bei der Stilllegung kerntechnischer Anlagen ein hoher Sicherheitsstandard erreicht wird.

Eine große Rolle spielen hierbei die von der Europäischen Kommission vergebenen Projekte zur Weiterentwicklung der nuklearen Sicherheit in den osteuropäischen Staaten. Hier tritt die GRS als Partner ihrer Tochtergesellschaft RISKAUDIT gemeinsam mit verschiedenen internationalen Sachverständigenorganisationen auf und bringt ihre Erfahrungen ein.