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Technik und Recht

© iStockphoto.com/ arturboWelche rechtlichen und tatsächlichen Anforderungen ergeben sich aus der Reformierung des europäischen Chemikalienrechts nach Inkrafttreten der REACH-Verordnung? Welcher Regelungsbedarf besteht, wenn eine neue Technologie wie die Abscheidung und Einlagerung von CO₂eingeführt werden soll, und welche technischen Aspekte sind dabei zu berücksichtigen? Wie lassen sich bei der Umsetzung internationaler Regelungen zur Atomhaftung bestimmte kerntechnische Anlagen nach ihrem jeweiligen Gefährdungspotenzial in ein nationales Haftungssystem einordnen?

Fragen wie diese stellen sich dem Gesetzgeber, den zuständigen Behörden, aber auch den Anwendern von Technik. Ihre Beantwortung setzt interdisziplinäres Wissen voraus – Wissen über die zugrunde liegenden technisch-wissenschaftlichen Sachverhalte ebenso wie über das einschlägige Recht. Neben Fachleuten aus den Natur- und Ingenieurswissenschaften verfügt die GRS deshalb auch über ein Team von gegenwärtig elf erfahrenen Volljuristen und Rechtsanwälten, die sich primär mit Fragen des Umweltrechts auseinandersetzen.

In eigenen Projekten mit juristischem Schwerpunkt aber auch zur Ergänzung von Fachvorhaben bearbeitet das Team − bei Bedarf gemeinsam mit Kollegen anderer Fachrichtungen − juristische Fragestellungen auf nationaler und internationaler bzw. europäischer Ebene. Die maßgeblichen Rechtsgebiete reichen dabei vom allgemeinen Immissionsschutz-, Bodenschutz- und Wasserrecht über das Abfall-, Chemikalien- und Bergrecht bis hin zum Atom- und Strahlenschutzrecht. Neben dem klassischen Umweltrecht spielen in zahlreichen Projekten auch planungsrechtliche Gesichtspunkte eine wichtige Rolle; dies betrifft vor allem Fragestellungen im Zusammenhang mit Umweltverträglichkeitsprüfungen.