GRS Fachgespräch

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© Flora Köln
 
40 Jahre GRS: Forschung und Beratung für die Sicherheit

Vom 8. bis zum 9. Mai 2017 hat in Köln das Fachgespräch der GRS stattgefunden. Seit 1977 informiert die GRS mit dem Fachgespräch regelmäßig über ihre aktuellen Arbeiten und Forschungsergebnisse. Die diesjährige Veranstaltung stand unter einem besonderen Vorzeichen: Die GRS feiert dieses Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum und hat dies zum thematischen Schwerpunkt ihrer Fachtagung gemacht.

Programm und Referenten

Das umfangreiche Programm des diesjährigen Fachgesprächs erstreckte sich über zwei Tage. Der wissenschaftlich-technische Geschäftsführer der GRS, Uwe Stoll, eröffnete das Plenum mit einem Vortrag über die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen, vor denen die GRS im Bereich der nuklearen Sicherheitsforschung steht.

Ein Schwerpunkt des ersten Veranstaltungstages lag auf der Endlagerung. Die Geschäftsführerin der kürzlich gegründeten Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) und ehemalige Vorsitzende des Aufsichtsrates des GRS, Ursula Heinen-Esser, gab einen Überblick über die wesentlichen Aspekte der Endlagersuche aus Sicht der BGE (Vortrag als PDF). Für die GRS stellte der Leiter des Bereichs Endlagersicherheitsforschung, Dr. Jörg Mönig, aktuelle Arbeiten vor und gab einen Überblick über offene Fragen in der Endlagerforschung (Vortrag als PDF).

Zum Abschluss der Plenarveranstaltung blickte Rudolf Wieland, Vorsitzender der Reaktorsicherheits-Kommission, auf die Beiträge der GRS zur Reaktorsicherheit in den letzten 40 Jahren zurück.

Der erste Tag des Fachgesprächs schloss mit einer Jubiläumsfeier, die von der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, eingeläutet wurde. Höhepunkt des Abends war ein Gastvortrag des Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar zur medialen Berichterstattung rund um den Reaktorunfall in Fukushima.

Am zweiten Tag konnten sich die Teilnehmer zwischen Fachvorträgen zu den beiden Themenkomplexen Reaktorsicherheit und Nukleare Entsorgung und Strahlenschutz entscheiden. Im Seminar 1 Reaktorsicherheit referierten die Fachleute der GRS zu den neusten Erkenntnissen zu Stör- und Unfällen sowie entsprechenden Gegenmaßnahmen. Im zeitgleich stattfindenden Seminar 2 Nukleare Entsorgung und Strahlenschutz beleuchteten Experten der GRS verschiedene Aspekte der Endlagerung und stellten die praktischen Auswirkungen des neuen Strahlenschutzgesetztes vor. Weiterhin wurden die Arbeiten der GRS zur tiefen Geothermie vorgestellt.
 

Vorträge Fachgespräch

8. Mai 207 - Plenum

9. Mai 2017
Seminar 1 - Reaktorsicherheit

Seminar 2 - Nukleare Entsorgung und Strahlenschutz