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Reaktorsicherheit

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© Fotolia/ fototrm12Die erforderliche Sicherheit von Reaktoren und kerntechnischen Anlagen wird in Deutschland durch Gesetze, Verordnungen, Regeln und Richtlinien geregelt. Grundlage aller Anforderungen bildet das Atomgesetz (AtG). Bau und Betrieb der Anlagen sowie bauliche Änderungen, Stilllegung und Abbau sind demnach genehmigungspflichtig.

Die Sicherheit von Reaktoren und anderen kerntechnischen Anlagen ist technisch und organisatorisch überaus komplex. Dies liegt unter anderem daran, dass die Anlagen selbst sehr unterschiedlich sind. Kernkraftwerke sind zum Beispiel unter anderen Standortbedingungen gebaut, mit verschiedenen Reaktortypen unterschiedlicher Leistungen und mit verschiedenen technischen Komponenten ausgestattet.

Darüber hinaus ist Sicherheit nicht statisch, sondern dynamisch: Sie wird - soweit möglich - an die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse angepasst. Ein wichtiger Maßstab hierbei ist der internationale Stand von Wissenschaft und Technik.

Aufgaben der GRS auf dem Gebiet Reaktorsicherheit
Die GRS ist national und international daran beteiligt, Fragen zur Sicherheit von Reaktoren und kerntechnischen Anlagen zu untersuchen und zu beantworten. Sie führt die hierzu erforderlichen Sicherheitsbewertungen durch und nutzt die Ergebnisse, um die Bundesregierung in technischen Fragen zur Sicherheit zu beraten. Durch ihre Forschungs- und Gutachtertätigkeit ist sie in der Lage, den Stand von Wissenschaft und Technik mitzugestalten und der Bundesaufsicht darzulegen.

Bei der Lösung von Aufgaben im Rahmen der Reaktorsicherheitsbewertung kann sich die GRS auf die Ergebnisse aus der Reaktorsicherheitsforschung stützen. Häufig werden Forschung und Bewertung in derselben Abteilung erledigt. Deshalb sind die Experten sowohl an Forschungsvorhaben als auch an Analysen und Stellungnahmen beteiligt.