Meldungen und Pressemitteilungen

Hier finden Sie die Kontaktdaten unserer Pressesprecherin und Pressesprecher sowie unsere Meldungen und Pressemitteilungen.

Die GRS bemüht sich um eine verständliche und sorgfältige Kommunikation. Unsere Ansprüche an die Verständlichkeit und Qualität der Informationen orientieren sich an den Leitlinien einer guten Wissenschaftskommunikation.

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Dr. Stephan Theimer bei einer Werksabnahme
„Es muss alles dafür getan werden, dass nukleare Anlagen nicht Gegenstand militärischer Auseinandersetzungen sind.“
Veröffentlicht am 23. Februar 2024

Seit der Annexion der Krim 2014 arbeitet die GRS mit ukrainischen Partnern zusammen, um die Sicherung kerntechnischer Einrichtungen im Land zu stärken. Die Projekte werden vom Auswärtigen Amt (AA) gefördert. Dr. Stephan Theimer, der eines dieser Projekte leitet, spricht in unserem Interview unter anderem über Herausforderungen, die der Krieg für den Arbeitsalltag mit sich bringt, was die derzeitige Situation für die Sicherung der Anlagen bedeutet und was er sich für die zukünftige Zusammenarbeit wünscht.

Meldung
Wachkabinen bei der Werksabnahme
Sicherung von kerntechnischen Einrichtungen in der Ukraine – Einblicke in die Arbeit der Deutsch-Ukrainischen Kooperation
Veröffentlicht am 23. Februar 2024

Die russische Invasion beeinflusst das Leben und die Sicherheit der Menschen in der Ukraine auf vielen Ebenen. Mit der Einnahme der Kernkraftwerk-Standorte Tschernobyl, der inzwischen wieder unter ukrainischer Kontrolle ist, sowie Saporischschja sind auch kerntechnische Einrichtungen in die Kriegshandlungen mit einbezogen worden und damit auch vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Die GRS ist schon seit Jahrzehnten mit ukrainischen Partnerorganisationen im engen fachlichen Austausch, wobei auch die Sicherung der Anlagen, also der physische Schutz, eine Rolle spielt. Im Auftrag des Auswärtigen Amtes setzt die GRS gemeinsam mit ukrainischen und nationalen Partnern konkrete Maßnahmen um, die zu einer verbesserten Sicherung der dortigen Anlagen beitragen.

Meldung
Abbruch und Neubau eines KKW
Kernenergie weltweit 2024
Veröffentlicht am 15. Februar 2024

Was hat sich letztes Jahr im Bereich der Kernenergie getan? Welche Entwicklungen lassen sich international beobachten? In der nachfolgenden Übersicht wird die Situation gegliedert nach Kontinenten (Europa, Amerika, Asien und Afrika) dargestellt. Australien/Ozeanien ist nicht berücksichtigt, da dort keine Kernkraftwerke (KKW) betrieben werden. Nach einer kurzen Zusammenfassung werden für jeden Kontinent diejenigen Staaten vorgestellt, die entweder Reaktoren betreiben oder die hinreichend konkret den Einstieg planen beziehungsweise bereits KKW bauen.

Meldung
KKW Heysham 1 & 2
Stillstände in Großbritannien: Vier Reaktorblöcke ungeplant abgeschaltet (Update 15.02.2024)
Veröffentlicht am 22. Januar 2024

Seit Mitte Januar steht in Großbritannien mehr als die Hälfte (3,5 von 6 GW; Stand 17:00 Uhr am 22.01.2024) der Stromerzeugungskapazitäten aus Kernkraft nicht zur Verfügung. Neben zwei planmäßig abgeschalteten Blöcken (Torness-1 sowie Heysham B-2 ) ist der Reaktorblock Heysham A-1 wegen „failure of a steam valve“ bis voraussichtlich 9. Februar vom Netz, die Blöcke Heysham A-2, Hartlepool A-1 und Hartlepool A-2 sind wegen „steam valve inspections“ vom Netz, wie es auf der Übersichtsseite des Betreibers EdF (s. nebenstehender Link) heißt. Die drei untersuchten Blöcke sollen voraussichtlich Ende Januar bzw. Anfang Februar wieder hochgefahren werden. (Das Update vom 15.02.2024 finden Sie am Ende des Textes.)

Meldung
KKW Shika
Systeme zur Stromversorgung des KKW Shika teilweise unbrauchbar
Veröffentlicht am 04. Januar 2024

Hier finden Sie Informationen zu den Auswirkungen des Erdbebens vom 01. Januar 2024 auf das Kernkraftwerk (KKW) Shika an der Küste des japanischen Meeres. Updates werden jeweils am Anfang des Beitrags ergänzt.

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Sellafield
Berichte zu Cyberangriffen auf britische Nuklearanlage Sellafield
Veröffentlicht am 05. Dezember 2023

Die britische Aufsichtsbehörde Office for Nuclear Regulation (ONR) veröffentlichte gestern (04.12.2023) ein Statement, nachdem die Tageszeitung The Guardian am selben Tag von Cyberangriffen auf die Nuklearanlage in Sellafield berichtet hatte.  

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KKW Riwne
Nukleare Sicherheit in der Ukraine: Simulationen und Szenarien schwerer Unfälle von WWER-Reaktoren
Veröffentlicht am 14. November 2023

Mehr als 30 Druckwasserreaktoren vom russischen beziehungsweise sowjetischen Typ WWER (Wasser-Wasser-Energie-Reaktor) werden derzeit in Ost- und Mitteleuropa betrieben, einige neue Anlagen befinden sich in Bau. So hat Mochovce-3 im Oktober 2023 den kommerziellen Betrieb in der Slowakei aufgenommen. Nicht zuletzt der Krieg in der Ukraine und die Tatsache, dass das Kernkraftwerk (KKW) Saporischschja Schauplatz des Kriegsgeschehens wurde, haben gezeigt, dass auch in Deutschland technisches Wissen über diesen Anlagentyp nach wie vor benötigt wird, um beispielsweise Risiken einschätzen zu können. Fachleute bei der GRS sind deshalb an zahlreichen, auch internationalen Forschungsprojekten zu WWER-Reaktoren beteiligt.

Meldung
Szene in einem Interventionsraum
Strahlenschutz in der interventionellen Radiologie verbessern: Schulungsvideo und Berechnungs-Tool entwickelt
Veröffentlicht am 30. Oktober 2023

Mithilfe der interventionellen Radiologie können bestimmte medizinische Eingriffe minimalinvasiv durchgeführt werden, für die es früher eine Operation gebraucht hätte. Da hierbei zur Bildgebung in der Regel ionisierende Strahlung verwendet wird, ist mit der Zahl solcher Eingriffe auch die Strahlenbelastung des involvierten medizinischen Personals im Lauf der Jahre stetig angestiegen. Um das Verständnis für die Verteilung der Strahlung im Raum zu verbessern und somit die Strahlenbelastung zu reduzieren, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der GRS im Rahmen eines vom Bundesumweltministerium geförderten Forschungsprojekts ein Schulungsvideo und ein Berechnungs-Tool erstellt.

Pressemitteilung
KKW KRsko
Zum Leck am Primärkreislauf des slowenischen KKW Krško
Veröffentlicht am 12. Oktober 2023

Informationen und Hintergründe (Stand: 20.11.2023)

Meldung
Pilz
Belastung von Pilzen und Wildschweinen mit radioaktivem Cäsium-137
Veröffentlicht am 15. September 2023

Seit vielen Jahren wird über radioaktives Cäsium-137 (Cs-137) berichtet, welches mitunter in größeren Mengen in Pilzen und Wildschweinen insbesondere in Regionen Süddeutschlands nachgewiesen wird. Pünktlich zum Start der Pilzsaison gab es auch in den vergangenen Wochen wieder vermehrt Meldungen hierzu. Woher stammt der Stoff und warum ist er ausgerechnet in Pilzen und Wildschweinen ab und an immer noch in größeren Mengen nachweisbar, während er insgesamt im Ökosystem abnimmt?

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