You are here

Internationale Strahlenschutzkommission (ICRP)

Die Internationale Strahlenschutzkommission (ICRP – „International Commission on Radiological Protection“) ist eine unabhängige gemeinnützige Fachorganisation. Sie bewertet wissenschaftliche Erkenntnisse im Hinblick auf ihre Bedeutung für den Strahlenschutz und formuliert daraus grundlegende Prinzipien des Strahlenschutzes. Die Empfehlungen der ICRP sind weltweit zur Grundlage für gesetzliche Regelungen, Normen und Richtlinien zum Strahlenschutz geworden u.a. bei der Ableitung von Grenzwerten.

Gegründet wurde die ICRP im Jahr 1928 durch den „Internationalen Kongress für Radiologie zum Schutz vor Röntgenstrahlung und Radium“, damals unter dem Namen „International X-Ray und Radium Protection Committee“ (IXRCP).

Bedeutung der IRCP für den Strahlenschutz
Die ICRP-Veröffentlichung Nr. 60 aus dem Jahre 1991 ist eines der wichtigsten grundlegenden Dokumente zum Strahlenschutz. Hierin wurden die bisherigen allgemeinen Empfehlungen zum Strahlenschutz einer umfangreichen Revision unterzogen und als vollständig neue Fassung herausgegeben. Die wesentlichen Inhalte dieser Empfehlung wurden 1996 in die EURATOM-Grundnormen zum Strahlenschutz umgesetzt und flossen u.a. in die Novellierung der deutschen Strahlenschutzverordnung von 2001 ein.

Im Jahr 2007 wurde diese Empfehlung der Kommission formell durch die ICRP-Veröffentlichung Nr. 103 ersetzt. Darin wurden auch die in diesem Zusammenhang relevanten Empfehlungen weiterentwickelt und integriert. Insbesondere wurden neue strahlenbiologische und physikalische Erkenntnisse berücksichtigt

Mehr zum Thema
www.icrp.org