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Ein Spezialkran baut den Kühlturm eines Kernkraftwerks zurück.

Forschung zum Rückbau kerntechnischer Anlagen

Förderkonzept FORKA

Mit dem Förderkonzept „FORKA - Forschung für den Rückbau kerntechnischer Anlagen“ will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durch die Entwicklung, Optimierung und Erprobung anwendungsorientierter Technologien und Verfahren die Bewältigung der anstehenden Aufgaben unterstützen. Ziele der Fördermaßnahme sind,

  • den Schutz von Mensch und Umwelt im Rückbau und in der Entsorgung der dabei anfallenden radioaktiven Abfälle zu verbessern,
  • den Kompetenzerhalt und die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu unterstützen, der für die anstehenden Aufgaben noch über Jahrzehnte benötigt wird und
  • die Position deutscher Unternehmen auch beim Rückbau kerntechnischer Anlagen im internationalen Umfeld auszubauen.

PT GRS setzt dieses Forschungsprogramm im Auftrag des BMBF um. Das BMBF lässt sich bei der Bewertung der Projektvorschläge durch unabhängige Gutachter beraten. Die Beratungen erfolgen in der Regel im Rahmen regelmäßig organisierter Sitzungen eines Gutachtergremiums.

Zur Unterstützung der Mitwirkung an internationalen Kooperationen und Forschungsprojekten ist der PT GRS seit 2021 im Auftrag des BMBF eine Fachkontaktstelle für den Bereich Rückbau im Rahmen der Nationalen Kontaktstelle (NKS) EURATOM.

„Deutschland steht in den nächsten Jahrzehnten vor erheblichen Rückbau- und Entsorgungsaufgaben, die aus der Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung und aus früherer staatlicher Förderung kerntechnischer Entwicklungen resultieren.“

Auszug aus FORKA,

Weiterführende Informationen finden Sie in der Förderbekanntmachung zum Förderkonzept FORKA. Beachten Sie bitte auch unsere Hinweise zur Erstellung von Projektskizzen.

Über den Stand der im Rahmen von FORKA geförderten Forschungsprojekte informieren die halbjährlich herausgegebenen Fortschrittsberichte.