Verbundtreffen und Workshop des Projekts ReFus
Neben Vorträgen zum Status der Arbeiten zur rechtlichen und technischen Regulierung sorgten auch Posterpräsentationen zum radiologischen Gefährdungspotenzial, zu vorhandenen Simulationsprogrammen für Sicherheitsanalysen, zu Entstehung und Transport von aktiviertem Wolframstaub und zu den Anforderungen der Norm ISO 16646:2024-12 für angeregte Diskussionen.
Am zweiten Tag des Verbundtreffens führte ein World Café zu einem weiteren intensiven Austausch zwischen den Projektpartnern. Hier standen ein mögliches Grading bei der Regulierung von Fusionsanlagen, relevante Antragsunterlagen und die einzubindenden Behörden für die Genehmigung sowie der berufliche Strahlenschutz im Fokus.
Workshop bringt Wissenschaft, Behörden und Industrie zusammen
Am Workshop, der am Mittag des 21.01. direkt im Anschluss an das Verbundtreffen startete, nahmen rund 90 Personen aus Wissenschaft, Landesbehörden, Bundesministerien, Industrie, den Startups und Sachverständigenorganisationen sowie Versicherungsgesellschaften in Präsenz und online teil. Die Themen waren vielfältig und reichten von einer Vorstellung der aktuellen Projektergebnisse von ReFus, einer Einordnung der aktuellen Entwicklungen in der Fusionsforschung über Erfahrungen mit der Genehmigung und Aufsicht bis hin zu Strahlenschutzaspekten und Fragestellungen der Entsorgung.
Während des Workshops wurden diese Themen intensiv diskutiert. Dies zeigte das breite Interesse an den Zwischenergebnissen des Projekts. Außerdem wurde die Notwendigkeit weiterer Arbeiten betont, um das Ziel eines angemessenen regulatorischen Rahmens für Fusionsanlagen zu erreichen. Das Feedback der Teilnehmenden war durchweg positiv und vielfach wurde der Wunsch nach einer Fortführung der Arbeiten des ReFus-Projekts geäußert.
Über ReFus
Das Vorhaben ReFus läuft vom 01.01.2025 bis 30.06.2026. Beteiligte Partner sind neben der GRS das Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, der TÜV Rheinland und das Öko-Institut sowie das KIT als Unterauftragnehmer der GRS. Darüber hinaus beteiligen sich Proxima Fusion, Marvel Fusion, Focused Energy, Commonwealth Fusion Systems, Framatome, Siemens Energy, Bilfinger und RWE als assoziierte Partner.