GRS-Jahresbericht 1988

Autor: 
Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS)
Jahr: 
1988

Im vergangenen Jahr war die GRS mit Aufträgen nicht nur voll ausgelastet, sondern sah sich darüber hinaus vor eine Reihe zusätzlicher Herausforderungen gestellt. Hierzu gehört, dass die Bundesregierung auf Initiative des Bundesministers für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Prof. Dr. Klaus Töpfer, die Einrichtung eines Bundesamtes für Strahlenschutz beschlossen hat. Dies bedeutet, dass staatsnahe Aufgaben, die bisher die GRS wahrgenommen hat, in das künftige Bundesamt verlagert werden. Vor allem die Geschäftsstellentätigkeiten für die Reaktor-Sicherheitskommission (RSK), die Strahlenschutzkommission (SSK) und den Kerntechnischen Ausschuss (KTA) sind davon betroffen. Insgesamt etwa 60 Mitarbeiter müssen daher in neue Arbeitsfelder integriert werden, soweit sie nicht in das Bundesamt überwechseln.