S3dEL – Sicherheit für skalierbare Elektrolyseanlagen
Mit zunehmender Größe der Anlagen steigen jedoch die Anforderungen an die Sicherheit und auch die Cyber-Security. Hier setzt das Verbundvorhaben S3dEL (Safety und Security für das Scale-up dezentraler Elektrolyseanlagen) an, an dem die GRS neben der TU Dresden, der Bundesanstalt für Materialwissenschaften, der HIMA Paul Hildebrandt GmbH, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) als Projektpartner mitwirkt.
Wie lässt sich die Wasserstoffproduktion sicher realisieren?
Im Forschungsprojekt S3dEL wird untersucht, wie sich die Wasserstoffproduktion in Anlagen der Größenordnungen 1 Megawatt, 10 Megawatt und 100 Megawatt sicher realisieren lässt. Dazu werden Risiken beispielsweise menschliche Fehler, technische Ausfälle, äußere Einflüsse und digitale Bedrohungen mit Blick auf die oben genannten Anlagengrößen analysiert. Ziel ist die Entwicklung herstellerübergreifender Sicherheitskonzepte, die wirtschaftlich sinnvoll und auf verschiedene Anlagentypen übertragbar sind.
Die Ergebnisse sollen in Normen, VDMA-Einheitsblätter, Standards und Schulungskonzepte einfließen, um Hersteller, Betreiber und Behörden zu unterstützen.
Was sind die Aufgaben der GRS bei S3dEL?
Die GRS führt im Rahmen des Vorhabens umfassende Sicherheitsanalysen für Elektrolyseanlagen durch. Dabei werden unter anderem gleichzeitige Ausfälle mehrerer Komponenten aufgrund äußerer Ereignisse und menschlicher Fehler betrachtet, Explosionsschutzmaßnahmen und -zonen beurteilt und Entkopplungsmöglichkeiten zur Vermeidung von Ereignisausbreitung untersucht.
Projekt-Highlights Umwelt und Energie
Die GRS hat zusammen mit der DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH und dem Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) im Verbundprojekt „PORTAL GREEN II“ Leitfäden zu genehmigungsrechtlichen und technischen Aspekten der Umstellung des Erdgasnetzes auf Wasserstoff entwickelt.