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Forschung für Reaktorsicherheit und Entsorgung

Mit Blick über die deutschen Grenzen hinaus tragen heute und auch in absehbarer Zeit Kernkraftwerke (KKW) weltweit zur Versorgung mit elektrischer Energie bei. Angesichts des möglichen grenzüberschreitenden Charakters der Betriebsrisiken liegt es auch langfristig im deutschen Sicherheitsinteresse, die Entwicklungen im benachbarten Ausland hinsichtlich bestehender und geplanter Anlagen auch aus fachlicher Sicht verfolgen zu können. […] Diese Zielsetzung wird durch eine von Betreiberinteressen unabhängige institutionelle und projektgeförderte Forschung unterstützt, einschließlich unmittelbar nachwuchsorientierter Fördervorhaben...“ (7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung, 2018)

Für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) setzt der Projektträger der GRS das Forschungsprogramm Reaktorsicherheitsforschung um. Vorrangiges Ziel ist es, verbesserte Kenntnisse und Verfahren für die Sicherheitsbewertung von Kernkraftwerken zu entwickeln und Anstöße zur Weiterentwicklung der Sicherheitstechnik zu geben. Dabei kommt dem Erhalt und dem Ausbau der wissenschaftlich-technischen Kompetenz auf diesem Gebiet eine besondere Bedeutung zu.

Darüber hinaus ist PT GRS verantwortlich für die Umsetzung des Forschungs- und Entwicklungsbereiches „Auswirkungen verlängerter Zwischenlagerzeiten auf Abfälle und Behälter“ des Förderkonzeptes „Forschung zur Entsorgung radioaktiver Abfälle“.