Förderinitiative KEK - Kompetenzerhalt in der Kerntechnik

Es werden auch weiterhin dringend hochqualifizierte Expert*innen für nukleare Sicherheit in Deutschland benötigt. Die zu bewältigenden Herausforderungen in diesem Gebiet umfassen u.a. die Sicherung, Stilllegung und den Rückbau kerntechnischer Anlagen, den sicheren Betrieb von Forschungsreaktoren, die Behandlung und Entsorgung hochradioaktiver Abfälle und die unabhängige Bewertung der und Einflussnahme auf die Sicherheit kerntechnischer Anlagen im Ausland.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert mit der Initiative „Kompetenzerhalt in der Kerntechnik (KEK)“ die Ausbildung junger Wissenschaftler*innen in der nuklearen Sicherheitsforschung. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie schreibt der Projektträger GRS regelmäßig Förderinitiativen für die Forschungsgebiete Reaktorsicherheitsforschung (A), Zwischenlagerung und Behandlung hochradioaktiver Abfälle (B) und zu Querschnittsfragen (D) des Förderprogramms „BMWi-Forschungsförderung zur nuklearen Sicherheit“ aus. Die KEK-Initiative ermöglicht Nachwuchswissenschaftler*innen, anspruchsvolle Forschungsthemen an Universitäten, Hochschulen oder anderen Forschungseinrichtungen zu bearbeiten und auf einem geschlossenen Thema zu promovieren.

Im Rahmen der aktuellen Ausschreibung 2021/2022 sollen Arbeiten zu den Forschungsschwerpunkten „Neue Reaktoren sowie zu Abfallbehandlungs- und Entsorgungsoptionen“ gefördert werden. Einsendeschluss für aussagefähige Projektskizzen ist der 06.07.2021.

Detaillierte Informationen können Sie der Förderbekanntmachung und den Hinweisen zur Erstellung von Projektskizzen im Rahmen der KEK-Initiative auf dieser Seite entnehmen.