(GRS 460) Neue Methoden zur Bewertung der Zuverlässigkeit fortschrittlicher Mensch-Maschine-Schnittstellen digitaler leittechnischer Einrichtungen und personell-organisatorischer Einflüsse

Autor: 
E. Piljugin, W. Fassmann, M. Jopen, J. Forner
Jahr: 
2017

Die GRS verfolgt mit dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben RS1525 generell das Ziel, methodische Ansätze und Werkzeuge für Sicherheitsanalysen in der Kerntechnik weiterzuentwickeln. Diese Arbeiten sollen dazu beitragen, die Belastbarkeit bzw. Aussagesicherheit der Analysen menschlicher Zuverlässigkeit bei Nutzung rechner- und bildschirmbasierter Mensch-Maschine-Schnittstellen (AP 1), der Zuverlässigkeit digitaler Leittechnik (AP 2) und sicherheitskultureller sowie organisatorischer Einflussfaktoren beim Einsatz sicherheitsrelevanter Technologien (AP 3) abzusichern und weiter zu verbessern.

Im Fokus des Teilvorhabens AP 1 stand die Entwicklung einer Methode für die Analyse und Bewertung der Zuverlässigkeit, mit der das Personal sicherheitsrelevante Prozesse in modernen, mit computer-basierten Leitwarten mit digitalen Mensch-Maschine-Schnittstellen beobachtet und führt. Die Entwicklungsarbeiten waren insbesondere auf die Beanspruchung des Personals in den Bereichen des Erkennens, Verstehens, Denkens, Urteilens, Entscheidens, Planens und der zugehörigen Gedächtnisleistungen (kognitive Beanspruchung) konzentriert.

Im Teilvorhaben AP 2 wurde eine Methode zur Bewertung der Sicherheit- und Zuverlässigkeit digitaler Leittechnik entwickelt, die auf der Basis von PLD-Technologien (Programmable Logic Devices) aufgebaut ist.
Das Teilvorhaben AP 3 umfasst zwei Vorstudien zur Weiterentwicklung von Methoden zur Bewertung personell-organisatorischer Einflüsse.