Meldungen und Pressemitteilungen

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Die GRS bemüht sich um eine verständliche und sorgfältige Kommunikation. Unsere Ansprüche an die Verständlichkeit und Qualität der Informationen orientieren sich an den Leitlinien einer guten Wissenschaftskommunikation.

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Corona: GRS richtete Online-Workshop europäischer Fachleute zu Folgen der Pandemie für nukleare Sicherheit aus
Veröffentlicht am 03. Juli 2020

Was sind die größten Herausforderungen für die nukleare Sicherheit, die die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat? Dieser Frage haben sich Ende Juni Fachleute aus verschiedenen Technischen Sicherheits-Organisationen (TSO) in einem Online-Workshop des European Technical Safety Organisations Network (ETSON) gewidmet. Ausgerichtet wurde der Workshop, an dem rund 20 Expertinnen und Experten aus Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Litauen, Russland und Slowenien und Deutschland teilnahmen, durch die GRS.

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Endlagerforschung: Studien zur Einwirkung von Wärme auf Tongestein
Veröffentlicht am 29. Juni 2020

Tongestein, Salzgestein oder Granit – in einem dieser drei Wirtsgesteine soll in Deutschland ein Endlager für hochradioaktive Abfälle errichtet werden. Eine Million Jahre sollen die Abfälle dort sicher eingeschlossen werden. Im geowissenschaftlichen Labor der GRS wird in einem aktuellen Projekt erforscht, wie die eingelagerten Abfälle die Eigenschaften von Gesteinsformationen aus Ton verändern.

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Endlagerung: Feedback zu Ergebnissen des Forschungsprojekt RESUS noch bis Ende Juli möglich
Veröffentlicht am 24. Juni 2020

Forschende der GRS, der BGE TECHNOLOGY GmbH sowie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) entwickeln aktuell im Forschungsvorhaben RESUS wissenschaftliche Grundlagen für die Anwendung der Abwägungskriterien und die vorläufigen Sicherheitsanalysen, die bei der Endlagersuche in Deutschland für mögliche Teilgebiete durchgeführt werden sollen.

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Workshop zur längerfristigen Zwischenlagerung fand dieses Jahr online statt
Veröffentlicht am 23. Juni 2020

Der diesjährige Workshop zur Sicherheit der längerfristigen trockenen Zwischenlagerung von abgebrannten Brennelementen (Safety of Extended Dry Storage – SEDS) fand am 4. und 5. Juni 2020 online statt. Rund 60 Teilnehmende aus 25 Instituten und 8 Ländern sowie der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) trafen zusammen, um Aspekte der Sicherheit bei der längerfristigen Zwischenlagerung zu diskutieren.

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Genehmigungsrechtlicher Leitfaden für Power-to-Gas-Anlagen veröffentlicht
Veröffentlicht am 08. Juni 2020

Das Konzept Power-to-Gas kann ein wichtiger Baustein bei der Energiewende und dem Erreichen der Klimaschutzziele in Deutschland und in Europa werden. Unter dem Begriff verbirgt sich eine Technologie, die überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien (bspw. Solarenergie, Windenergie oder Wasserkraft) in andere Energieträger umwandelt und dann energetisch nutzt: Durch Elektrolyse werden brennbare Gase erzeugt, bspw. klimafreundlicher Wasserstoff oder Methan. Die gewonnenen Brenngase können gespeichert und bei Bedarf für verschiedenste Formen der Gasnutzung (z. B. Einspeisung ins Gasnetz, Anwendung in Raffinerien oder Industrieanlagen und zur Betankung von Straßenfahrzeugen und Zügen) sowie ggf. für die Rückverstromung bereitgestellt werden.

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Neuer Bericht zu In-situ-Endlagerforschung der GRS im Untertagelabor veröffentlicht
Veröffentlicht am 04. Juni 2020

Der vorliegende Bericht stellt die Ergebnisse der In-situ-Forschungsarbeit der GRS im schweizerischen Felslabor Mont Terri im Zeitraum zwischen 2014 und 2019 vor. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lieferten mit ihren Modellrechnungen Erkenntnisse zum hydromechanischen Verhalten und zur Charakterisierung des dort vorhandenen Opalinustons. Außerdem nahmen sie an zwei großmaßstäblichen Simulationsexperimenten zur Wärmeausbreitung teil.

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Endlagerung mit Temperaturlimit? Untersuchungen der GRS zur Temperatur an der Außenfläche von Endlagerbehältern
Veröffentlicht am 18. Mai 2020

In Deutschland sollen hochradioaktive Abfälle in einem Endlager im tiefen geologischen Untergrund eingelagert werden. Auch nach ihrer Einlagerung findet in den Abfällen radioaktiver Zerfall statt. Die dabei freiwerdende Wärme wird über die Oberfläche der Behälter an das umliegende Wirtsgestein abgegeben werden. Welche Einflüsse die Wärmeabgabe hat und welche Temperaturen zulässig im Hinblick auf die Sicherheit eines Endlagerkonzeptes sein können, haben Fachleute der GRS in einer Studie im Auftrag des Bundesamts für die Sicherheit der Nuklearen Entsorgung (BASE) untersucht.

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Neuer Forschungsbericht der GRS zur Diversitätsbewertung von komplexen elektronischen Komponenten in Leittechniksystemen von Kernkraftwerken veröffentlicht
Veröffentlicht am 12. Mai 2020

In dem kürzlich veröffentlichten Bericht „Entwicklung einer Methode zur Diversitätsbewertung von komplexen elektronischen Komponenten für den Einsatz in sicherheitstechnischen Einrichtungen in Kernkraftwerken“ haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der GRS insgesamt 37 komplexe elektronische Komponenten (KEK) von fünf verschiedenen Herstellern hinsichtlich diversitärer Sicherheitsaspekte untersucht, darunter 6 CPLDs und 31 FPGAs. Bei CPLDs und FPGAs handelt es sich um programmierbare logische Schaltungen, die auch in vielen herkömmlichen Geräten wie Smartwatches oder Spielekonsolen verbaut sind. Sie können zunehmend Aufgaben übernehmen, die früher von Mikroprozessoren in PCs ausgeführt wurden.

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Nuklearer Notfallschutz: Wie die Bevölkerung in einem nuklearen Notfall geschützt wird und welchen Beitrag die GRS dazu leistet
Veröffentlicht am 27. April 2020

Wenn bei einem Unfall in einem Kernkraftwerk oder bei einem anderen Ereignis größere Mengen radioaktiver Stoffe in die Umwelt gelangen oder dies zu befürchten ist, werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, die unter dem Begriff Notfallschutz zusammengefasst werden. Ziel der Maßnahmen ist, Menschen und Umwelt so weit wie möglich vor den schädlichen Auswirkungen ionisierender Strahlung zu schützen. Nach der Art der Maßnahmen und der Verantwortlichkeit für ihre Durchführung wird zwischen anlageninternem und anlagenexternem Notfallschutz unterschieden.

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Tschernobyl: 34. Jahrestag der Reaktorkatastrophe
Veröffentlicht am 21. April 2020

Am 26. April 1986 kam es im Block 4 des ukrainischen Kernkraftwerks Tschernobyl zu einem schweren Reaktorunfall. Während eines Experiments stieg die Leistung des Reaktors durch eine Reihe von Bedienfehlern übermäßig stark an. Der Brennstoff und das Kühlmittel überhitzten. Mehrere Explosionen und ein Brand waren die Folge. Rund acht Tonnen radioaktiver Brennstoff gelangten aus dem Reaktorkern in die Umgebung. Noch im selben Jahr wurde über den zerstörten Reaktor eine Stahl-Beton-Konstruktion errichtet: der sogenannte Sarkophag. In einem Umkreis von 30 Kilometern um das Kernkraftwerk wurde eine Sperrzone eingerichtet.

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