(GRS 288) VSG: Integrität geotechnischer Barrieren - Teil 2 Vertiefte Nachweisführung (AP 9.2)

Autor: 
N. Müller-Hoeppe (DBETEC), M. Breustedt (DBETEC), J. Wolf (DBETEC), O. Czaikowski (GRS), K. Wieczorek (GRS)
Jahr: 
2012

Vorrangiges Ziel der Vorläufigen Sicherheitsanalyse Gorleben (VSG) ist eine umfassende und nachvollziehbar dokumentierte Sicherheitsanalyse für den Standort Gorleben mit dem Schwerpunkt Langzeitsicherheit. Das beinhaltet unter anderem die Planung des Verschlusses der technisch unvermeidbaren Perforation der geologischen Barriere. Bei den Planungen für den Verschluss eines Endlagers für wärmeentwickelnde, radioaktive Abfälle und ausgediente Brennelemente dient das im VSG-Vorhaben erarbeitete Sicherheits- und Nachweiskonzept /MÖN 12/ als Leitlinie.

 

Zielsetzung der Planung ist, die das Verschlusssystem bildenden geotechnischen Barrieren Schacht- und Streckenverschlüsse so zu gestalten und anzuordnen, dass im Referenzszenarium /BEU 12/ und den damit verbundenen als wahrscheinlich anzusehenden Entwicklungen ein Zutritt von Tages-, Deckgebirgs- und Formationslösungen über die Schachtverschlüsse und die mit Schotter versetzten Infrastrukturbereiche sowie die Streckenverschlüsse und die mit Salzgrus versetzten Strecken zu den endgelagerten Abfällen und die anschließende Auspressung kontaminierter Salzlösungen über den gleichen Pfad mindestens im Referenzszenarium und den damit verbundenen als wahrscheinlich anzusehenden Entwicklungen nicht zu besorgen ist.