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Datenbank aller Pressemitteilungen der GRS

01.09.2021
Eins aus 10 Billiarden: Radioaktive Abfälle mit Beschleuniger-Massenspektrometrie noch genauer und effizienter bestimmen
Das Mineral Graphit wird in manchen Reaktortypen verwendet und kann durch Neutronenstrahlung aktiviert, also in radioaktive Isotope umgewandelt werden. Um eine geeignete Entsorgungsoption auszuwählen, muss der Graphit radiologisch gründlich untersucht werden. Viele Messmethoden sind jedoch verhältnismäßig aufwändig und produzieren wiederum selbst neue radioaktive Abfälle. Ein Forscherteam der GRS und der Uni Köln entwickelt daher eine Methode, mit der Reaktorgraphit schnell und zuverlässig charakterisiert werden kann.
20.07.2021
Forscherteam berechnet von Transporten radioaktiver Abfälle für das Logistikzentrum Konrad ausgehende Strahlenbelastung
In dem von der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung geplanten Logistikzentrum Konrad (LoK) sollen zukünftig schwach- und mittelradioaktive Abfälle zusammengeführt werden, bevor sie anschließend in Schacht Konrad endgelagert werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der GRS haben anhand von Inventardaten die Ortsdosisleistungen (ODL) und damit verbunden die Strahlenbelastung berechnet, die mit den Transporten vom und zum LoK einhergehen. Die Ergebnisse zeigen, dass die gesetzlichen ODL-Grenzwerte deutlich unterschritten werden. 
13.07.2021
Von Klüften und Konzepten – aktuelle Forschung zu Kristallin als Wirtsgestein für ein Endlager
Seit dem Neustart der Standortsuche kommt als Wirtsgestein für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle auch Kristallingestein in Betracht, wie es beispielsweise in Bayern oder Sachsen anzutreffen ist. Aktuell arbeiten Fachleute des Endlagerforschungszentrums der GRS in mehreren Forschungsprojekten daran, das Verständnis grundlegender Eigenschaften des Wirtsgesteins zu vertiefen und Konzepte für die Bewertung der Sicherheit eines Endlagers in Kristallingestein zu entwickeln – in eigenen Laborversuchen, in Kooperation mit ausländischen Forschungspartnern und eingebunden in Versuche im Schweizer Untertagelabor Grimsel.

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