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• Im Vereinigten Königreich werden derzeit neun Kernkraftwerks(KKW)-Blöcke an vier Standorten betrieben.
• Die britische Regierung verfolgt seit Längerem die Errichtung neuer Kernkraftwerke. Aktuell sind zwei neue Reaktoren im Bau, drei weitere sind geplant. Bis 2050 sollen bis zu elf neue Kernkraftwerke gebaut werden.
• Der erste SMR soll nach einer Entscheidung der britischen Regierung durch das staatliche Unternehmen Great British Energy – Nuclear am walisischen Standort Wylfa errichtet werden, dem britischen Hersteller Rolls-Royce wurde der Zuschlag als “preferred bidder” für den Bau des ersten SMR im UK erteilt.
F. Gärner, H. Gatz, P. Gebhardt, H. Mbonjo, J. Shvab, D. Sommer
Im Rahmen des Forschungs- und Ausbildungsprogramms der Europäischen Atomgemeinschaft (2021-2025) wurde das Euratom-Arbeitsprogramm 2023-2025 verabschiedet und veröffentlicht. Anträge können zwischen dem 04.04.2023 und dem 08.11.2023 bei der Europäischen Kommission eingereicht werden.
Die Reaktorschnellabschaltung, kurz RESA, bezeichnet das schnelle, meist automatische Abschalten eines Kernreaktors.
Bei einer Turbinenschnellabschaltung (TUSA) wird die Turbine innerhalb kürzester Zeit abgeschaltet.
G. Mayer, F. Berchtold, T. Eraerds, M. Leberecht, J. Peschke, M. Röwekamp, J. Soedingrekso, Jan Stiller, C. Strack
Am 26. April 1986 kam es im Block 4 des ukrainischen Kernkraftwerks Tschernobyl zum folgenschwersten Unfall in der Geschichte der friedlichen Nutzung der Kernenergie. Ablauf und Ursachen des Unglücks sind heute weitestgehend geklärt. Die Auswirkungen auf Menschen und Umwelt dauern aber bis zum heutigen Tag an. Zuletzt war der Standort durch den russischen Angriffskrieg wieder vermehrt in den Medien.
Am 11. März 2011 kam es im japanischen Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi nach einem Erdbeben und dem dadurch ausgelösten Tsunami zu einem schweren Reaktorunfall. In zahlreichen internationale Forschungsprojekte wurde seitdem daran gearbeitet, den Unfall im Detail nachzuvollziehen und Verbesserungsvorschläge für die Sicherheit von Kernkraftwerken abzuleiten. Das GRS-Projekt ANEMONE unterstützt ein entsprechendes Vorhaben der Kernenergieagentur der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD-NEA).
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