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Wird die Kernspaltungsreaktion im Kernreaktor beendet, findet weiterhin radioaktiver Zerfall der sogenannten Spaltprodukte statt. Dabei handelt es sich um radioaktive Stoffe, die während des Betriebs durch die Kernspaltung entstanden sind, beispielsweise Iod-131 und Cäsium-137.
Das Containment ist die gasdichte und druckfeste Umhüllung um einen Kernreaktor und dessen Kreislauf- und Nebenanlagen.
B. Schramm, J. Stewering, J. Herb, H. Mistry, A. Wielenberg, J. Sievers
Das Kühlmittel in einem Reaktor dient dazu, die bei der Kernspaltung entstehende Wärme abzuführen und damit den Reaktorkern zu kühlen. In Leichtwasserreaktoren kommt als Kühlmittel normales Wasser zum Einsatz. Es gibt allerdings auch Reaktoren bzw.
Unter Notkühlung versteht man Kühlsysteme eines Reaktors, die die sichere Abführung der Nachzerfallswärme im Reaktorkern gewährleisten sollen, wenn dies nicht mehr über die dafür vorgesehenen betrieblichen Systeme erfolgen kann.
Die Ortsdosisleistung ist die Strahlendosis, die an einem bestimmten Ort pro Zeiteinheit von außen auf den Menschen wirkt. Sie wird üblicherweise in der Einheit Sievert (bzw. Milli- oder Mikrosievert) pro Stunde angegeben.
In deutschen Kernkraftwerken gibt es aktive und passive Sicherheitssysteme.
Die sogenannte Probabilistische Sicherheitsanalyse (PSA) kommt bei der Sicherheitsbewertung von Kernkraftwerken zum Einsatz. So mussten deutsche Betreiber in regelmäßigen Abständen die Sicherheit ihrer Kernkraftwerke (KKW) gegenüber den Aufsichtsbehörden durch PSA nachweisen.
Röntgenstrahlung zählt zu den ionisierenden Strahlungsarten. Sie besteht aus elektromagnetischen Wellen mit Energien oberhalb von etwa 100 Elektronenvolt (eV).
Eine Zerfallsreihe gibt an, in welcher Reihenfolge Radionuklide in ihre Tochternuklide zerfallen. Eine Zerfallsreihe endet immer mit einem stabilen Nuklid. So startet bspw.