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Konditionierung bezeichnet das Verfahren, in dem radioaktiven Abfälle in einen chemisch stabilen, in Wasser nicht oder nur schwer löslichen Zustand überführt und anschließend in entsprechende Behälter (bspw. Castor-Behälter) verpackt werden.
Als meldepflichtiges Ereignis werden in kerntechnischen Anlagen Abweichungen vom normalen Betrieb bezeichnet, die für die Sicherheit von Bedeutung sind.
Moderatoren dienen in Kernkraftwerken dazu, die Bewegungsgeschwindigkeit (kinetische Energie) freier Neutronen abzubremsen.
Mischoxid-Brennelemente enthalten im Gegensatz zu den „normalen“ Brennelementen aus reinem Urandioxid ein weiteres Oxid. In der Regel wird dabei Plutoniumdioxid verwendet, seltener auch Thoriumdioxid.
In einer Uranlagerstätte im heutigen Gabun setzte vor ca. zwei Milliarden Jahren eine Kernspaltung mit Kettenreaktion ein, wobei es zur Kritikalität kam.
Neutronenstrahlung ist eine Form ionisierender Strahlung, die aus freien Neutronen besteht.
Wenn Neutronen im Reaktorkern auf Bauteile treffen und deren Werkstoffeigenschaften verändern, sodass sie anfälliger für sogenannte Sprödbrüche werden können, spricht man von Neutronenversprödung.
Unter Radioaktivität versteht man die Eigenschaft instabiler Atomkerne, sich spontan und ohne äußere Einwirkung in einen anderen Kern umzuwandeln. Bei dieser Umwandlung gibt der Atomkern ionisierende Strahlung ab.
Radioaktive Arten von Atomen werden Radionuklide genannt. Im Vergleich zu anderen Atomen sind sie instabil und zerfallen nach einer gewissen Zeit. Dabei wird Energie in Form von Strahlung freigesetzt.
Mit der Maßeinheit Sievert (Sv) wird die Wirkung von ionisierender Strahlung auf Organismen angegeben. In Sievert werden verschiedene Dosisgrößen angegeben, beispielsweise die Äquivalentdosis oder die effektive Dosis.